31 Todesopfer und Schäden in Milliardenhöhe durch das Hochwasser im Süden

31 Todesopfer und Schäden in Milliardenhöhe durch das Hochwasser im Süden

Nakhon Si Thammarat. Die Flut und das Hochwasser im Süden des Landes wird von vielen Medien als die schlimmste Hochwasser Katastrophe der letzten 20 bis 50 Jahre bezeichnet. Noch immer sind zahlreiche Provinzen überschwemmt und schon jetzt kamen alleine in diesem kurzen neuen Jahr schon 31 Menschen bei dem Hochwasser im Süden Thailands ums Leben. Zwei Personen werden nach wie vor noch als vermisst gemeldet.

Seit Anfang des Jahres schüttet es in vielen Provinzen im Süden des Landes fast pausenlos. Die Menschen leiden unter dem Hochwasser und den Folgen und hoffen täglich auf eine Besserung der Situation. Selbst als der Regen am Anfang der Woche für ein oder zwei Tage nachgelassen hatte, goss es dann am dritten Tag schon wieder umso mehr.

Wie schon mehrfach von uns und anderen Medien berichtet wurde, sind mittlerweile mehr als eine Millionen Menschen von dem Hochwasser und seinen Folgen betroffen.

Wie Herr Chatchai Phromlert, der Generaldirektor der Abteilung für den Katastrophenschutz „Department of Disaster Prevention and Mitigation“ am Donnerstag bekannt gab, haben die Überschwemmungen im Süden des Landes seit dem 1. Januar in 12 Provinzen 117 Bezirke, 700 Gemeinden und 5.145 Dörfer überschwemmt.

Insgesamt sind oder waren bisher 394.509 Haushalte mit 1.188.871 Personen von dem Hochwasser, den Sturzfluten und den Erdrutschen betroffen. Bisher forderte das Hochwasser bereits 31 Menschenleben, zwei Personen werden immer noch als vermisst gemeldet

Mindestens 17 Regierungsstellen und anderes staatliches Eigentum, 592 Straßen und 106 Brücken wurden bei dem seit fast zwei Wochen anhaltenden Niederschlägen und Überschwemmungen beschädigt oder zerstört, sagte er weiter.

Allerdings, so fügte er gestern hinzu, hat sich zumindest in zwei Provinzen, in Yala und in Ranong die Situation verbessert. Dagegen sind immer noch die folgenden zehn Provinzen vom, Hochwasser und seinen Folgen betroffen:

  • Phatthalung,
  • Narathiwat,
  • Songkhla,
  • Pattani,
  • Trang,
  • Surat Thani,
  • Nakhon Si Thammarat,
  • Chumphon,
  • Krabi
  • und Prachuap Khiri Khan.

Generaldirektor Chatchai Phromlert sagte weiter, dass aktuell immer noch 94 Bezirke, 579 Gemeinden und 4.073 Dörfer in diesen 10 Provinzen überschwemmt sind.

Allerdings scheint sich die Hochwasser Situation etwas gebessert zu haben, da das Überschwemmungsniveau rückläufig ist.

Trotz dieser halbwegs guten Nachricht bat er die Menschen in diesen Orten, weiter wachsam zu bleiben, da immer noch mehr Regen erwartet wird. Er warnte dabei vor allem die Bewohner in den Gebieten in der Nähe von Bergen vor weiteren plötzlichen und unerwarteten Sturzfluten und Schlammlawinen, die aus den höher gelegenen Gebieten ins Tal stürzen.

 

  • Quelle: Pattaya Mail

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