BANGKOK. Die Sommerstürme in Thailand lassen am 21. und 22. April nach, doch Gewitter, stürmische Winde und vereinzelter Hagel halten an, da die Hitze in weiten Teilen des Landes weiterhin intensiv ist.
In Thailand lässt die jüngste Welle von Sommerstürmen allmählich nach, doch das unbeständige Wetter bleibt bestehen. Laut dem thailändischen Wetterdienst sind in einigen Gebieten bis zum 22. April noch Gewitter, stürmische Winde und vereinzelter Hagel zu erwarten.
Anfang April, vom 16. bis 20. April, erlebte Nordthailand verbreitete Sommergewitter mit Gewittern, starken Winden und stellenweise Hagel; vereinzelt wurden auch Blitzeinschläge gemeldet. Das Unwettersystem traf zunächst den Nordosten und Osten, bevor es sich auf die östlichen Teile der Zentralregion und den Norden ausbreitete.
Die Wetterbedingungen wurden durch ein Hochdruckgebiet bzw. eine Kaltluftmasse aus China über dem Südchinesischen Meer verursacht. Dadurch verstärkten sich die südlichen und südöstlichen Winde im südlichen Nordosten und Osten Thailands, während es in weiten Teilen Nordthailands heiß bis extrem heiß blieb.
Vom 21. bis 22. April wird mit insgesamt abnehmenden Niederschlägen gerechnet, vereinzelt können jedoch weiterhin Gewitter auftreten. Tagsüber bleibt es heiß, da die vorherrschenden Winde nachlassen.

Die Stürme lassen nach, aber Hitze und Gewitter halten sich in Thailand.
Im Süden nimmt der Regen später zu.
Im Süden schlägt das Wetter in die entgegengesetzte Richtung um. Zwischen dem 16. und 18. April wurden neben heißen Tagestemperaturen lediglich vereinzelte Gewitter gemeldet. Beeinflusst wurde dies durch Westwinde über der Andamanensee und dem nördlichen Golf von Thailand in Kombination mit Südostwinden über dem südlichen Golf.
Vom 19. bis 22. April wird jedoch mit zunehmenden Niederschlägen gerechnet, und Gewitter werden sich aufgrund der Verstärkung südöstlicher Winde über dem Golf, dem Süden und der Andamanensee weiter verbreiten.
Die Wellenbedingungen im Golf von Thailand und in der Andamanensee sind nach wie vor relativ mild und liegen im Durchschnitt bei etwa einem Meter, können aber in Gebieten mit Gewittern zwei Meter überschreiten.
Regionaler Ausblick
Im Norden herrscht heißes bis extrem heißes Wetter. Zwischen dem 18. und 20. April ziehen Gewitter über 10–30 % der Gebiete hinweg, insbesondere in den östlichen Teilen der Region. Die Temperaturen erreichen voraussichtlich Höchstwerte von 36–42 °C.
Im Nordosten ist mit unbeständigerem Wetter zu rechnen. Bis zum 20. April ziehen Gewitter über 20–40 % der Region hinweg, begleitet von starken Winden, Hagel und vereinzelt heftigen Regenfällen. Danach beruhigt sich die Lage etwas, die Hitze bleibt jedoch intensiv mit Höchstwerten von bis zu 41 °C.
In der Zentralregion werden bis zum 20. April Stürme erwartet, die 10–30 % der Gebiete, vorwiegend im Osten, betreffen, bevor sie sich abschwächen. Die Temperaturen könnten Höchstwerte von 42 °C erreichen.
Im Osten ist ein ähnliches Muster zu beobachten: Zu Beginn des Zeitraums ziehen Stürme über 20–40 % der Gebiete hinweg und bringen starke Winde und vereinzelten Hagel mit sich, bevor der Befall später auf 10–20 % zurückgeht. Die See bleibt bei Sturmböen mäßig, aber rau.
In Bangkok und Umgebung bleibt es voraussichtlich heiß. Vereinzelt können bis zum 20. April Gewitter auftreten, die 10–30 % des Gebiets betreffen. Danach lässt die Hitze etwas nach, doch stellenweise sind noch Gewitter möglich. Die Temperaturen können bis zu 40 °C erreichen.
Öffentliche Warnung
Die Behörden rufen die Bevölkerung in ganz Thailand dazu auf, Vorsichtsmaßnahmen gegen extreme Hitze und instabiles Wetter zu treffen.
Den Bewohnern wird empfohlen, längere Aufenthalte im Freien während der größten Hitze zu vermeiden, und diejenigen in Oberthailand sollten sich während Stürmen von offenen Flächen, großen Bäumen und instabilen Bauwerken fernhalten.
Landwirte werden außerdem dazu angehalten, ihre Ernten zu verstärken und sich auf mögliche Schäden durch starke Winde und Hagel vorzubereiten, während Seeleute im Golf und in der Andamanensee davor gewarnt werden, während Gewittern in diesem Zeitraum in See zu stechen.
- Quelle: The Nation Thailand