PHUKET. Nachdem eine Portugiesische Galeere, ein hochgiftiges Meerestier, am Strand von Kata Noi im Unterbezirk Karon des Bezirks Mueang angespült wurde, haben Rettungsschwimmer in Phuket Touristen gewarnt. Die Entdeckung führte zu verstärkten Sicherheitsmaßnahmen an mehreren Stränden. Behörden warnen davor, dass der Kontakt mit dem Tier starke Schmerzen und in manchen Fällen lebensbedrohliche Reaktionen hervorrufen kann.
Die Warnung folgt auf Meldungen über Sichtungen der Portugiesischen Galeere an mehreren Orten in Phuket, darunter am Nai Harn Beach, am Ya Nui Beach und auf der Insel Racha. Das Meerestier, das oft mit einer Qualle verwechselt wird, besitzt lange Tentakel, die selbst nach dem Tod noch Gift abgeben können und somit eine Gefahr für Badegäste und Schwimmer darstellen.
Behördenvertreter gaben an, dass Rettungsschwimmer und zuständige Organisationen umgehend Warnschilder an den betroffenen Stränden aufgestellt und Touristen zur Vorsicht aufgerufen haben, insbesondere beim Betreten des Meeres. Die Warnungen erfolgen, da die Strände an der Andamanenküste während der aktuellen Reisezeit weiterhin stark frequentiert sind.
Laut Behördenangaben kann der Kontakt mit einer Portugiesischen Galeere zu Schwellungen, brennenden Hautausschlägen, starken Schmerzen, Übelkeit, Atemnot und Bewusstlosigkeit führen. Da die Tentakel auch nach dem Anspülen des Tieres an Land weiterhin Gift abgeben können, betonen die Behörden, dass man es unter keinen Umständen berühren sollte.
Chaninthorn Nareepen, ein Rettungsschwimmer am Strand von Kata Noi, gab an, die Portugiesische Galeere erstmals am Donnerstag, dem 28. Mai 2026, gesichtet zu haben. Nach dieser Sichtung veranlassten die Behörden die Aufstellung von Warnschildern, um sowohl Strandbesucher als auch Schwimmer im Meer zu warnen.

Die Behörden raten allen, die von einer Portugiesischen Galeere gestochen wurden, die betroffene Stelle sofort mit Meerwasser abzuspülen und Süßwasser zu vermeiden. Sie fordern die Betroffenen außerdem dringend auf, sich so schnell wie möglich in ärztliche Behandlung zu begeben.
Die Zeitung „The Nation“ berichtete, dass die Behörden weiterhin die Strände von Phuket und anderen Teilen der Andamanenküste auf weitere Sichtungen überwachen. Touristen und lokale Anbieter wurden dringend gebeten, die offiziellen Sicherheitswarnungen zu beachten und in Küstengebieten wachsam zu bleiben.
- Quelle: ASEAN Now, The Nation Thailand