Thaksin warnte die Demonstranten, sie sollten die Flughafen verlassen oder die Konsequenzen tragen. Thaksin forderte alle Thais auf, sich an das Gesetz zu halten und warnte, daß es im Falle eines Militärputsches zu Blutvergießen kommen werde.
Politik
Schwerbewaffnete Polizeieinheiten blockieren Zubringer zum Flughafen
Die Polizei hat eine Strassensperre auf der Lard Krabang Suwannaphum Strasse errichtet und lässt keine Fahrzeuge mehr passieren. tn
Militärflughafen U-Tapao kann nicht übernehmen
U-Tapao wurde von den Amerikanern während des Vietnamkrieges als Stützpunkt benutzt. Nach deren Abzug hat die thailändische Luftwaffe den Flugplatz übernommen, aber er ist viel zu klein, um Suwannaphum ersetzen zu können.
Chamlong: Wir können jetzt nicht aufhören!
In einer Ansprache an die PAD-Demonstranten am Flughafen Don Muang sagte Chamlong, seine Antwort auf die Aufforderung war „Nein – wir können jetzt nicht aufhören!“
Im Westen nichts Neues
Nach der Verhängung des Ausnahmezustandes am Abend des 27. November rechneten Beobachter mit der Erstürmung der Flughäfen um oder nach Mitternacht. Premier Somchai hatte angekündigt, daß dies im Verbund mit Polizeikräften, Luftwaffe und Marine geschehen soll.
Putschgerüchte verunsichern Bewohner Bangkoks
Es kursierten ganztägig Gerüchte, Armeechef Anupong habe Premierminister Somchai telefonisch ein Ultimatum gestellt. PAD und und Anhänger der Regierung wurden daraufhin zu weiteren Strassenkämpfen mobilisiert.
Ausnahmezustand über Flughäfen ausgesprochen
Premierminister Minister Somchai Wongsawat hat den Ausnahmezustand über die beiden Flughäfen Suwannaphum und Don Muang verhängt. Der Ausnahmezustand soll nur für kurze Zeit gelten.
Ausnahmezustand soll verhängt werden
Die „Nation“ beruft sich auf eine Quelle und berichtet ferner, das Militär würde nicht eingesetzt werden, die Polizei wird mit der Räumung beauftragt.
Touristen sollen ausgeflogen werden
In Bangkok sitzen Tausende von Touristen fest, weil sie nicht aus Bangkok abreisen können. Die Regierung erwägt nun, die Touristen zu Militärstützpunkten wie beispielsweise U-Tapao nahe Pattaya zu bringen, um dort Flugzeuge starten zu lassen, die von Thai Airways International bereitgestellt werden sollen.
Die „Rothemden“ wollen eingreifen
Das gab der UDD-Führer Veera Musikhapong am Nachmittag des 27. November bekannt.
Strandgut in Geiselhaft – Ein Kommentar
„Selbst wenn es keinen Tsunami gibt, dann wissen die Leute hier, wie man Katastrophen heraufbeschwört.“ – Ein deutscher Tourist nach der Schließung des Flughafens in Phuket
Dringlichkeitssitzung in Chiang Mai
Die Entscheidung wurde gefällt, als Demonstranten den Flughafen von Don Müang stürmten. Der Flugverkehr dort nun ebenfalls eingestellt werden, der alternative Regierungssitz unbenutzbar.
PAD ignoriert Gerichtsentscheidung: Flughafen bleibt besetzt
PAD-Führer Sirichai Maingarm sagte bei einem Fernsehinterview, daß die PAD am Nachmittag Rechtsmittel gegen die Entscheidung einlegen werde. (Anscheinend wird gehofft, daß das Rechtsmittel aufschiebende Wirkung garantiert.)
Defizite in der politischen Reife: Vor Thailand wird weltweit gewarnt
Das deutsche Auswärtige Amt warnt:
Gericht: Demonstranten müssen Flughafen sofort verlassen
Ein Zivilgericht gab am späten Abend des 26. November einem Antrag der Airports of Thailand statt und erließ eine einstweilige Anordnung, wonach die PAD den Flughafen Suwannaphum sofort räumen muß.
Premierminister Somchai bleibt im Amt
Die PAD-Demonstranten bezeichnete Somchai als „Gesetzesbrecher“, die durch die Besetzung des Regierungssitzes und des Flughafens Suwannaphum enorm geschadet hätten. Somchai schwor, Frieden und Wohlstand ins Land zurückzubringen, das hätten die Demonstranten zerstört.
Chaos weitet sich aus: Regierungsanhänger erschießen Demonstranten
Der Sohn des Getöteten führte in Chiang Mai einen regierungskritischen Radiosender, teilte ein leitender Ermittler mit.



