Der damalige König Rama III. ließ nach der Flut Wasserstandsanzeiger an Flußufern errichten. Der erste Schritt zu einem Warnsystem.
Wetter
Die Zahl der Todesopfer der Überschwemmung erhöht sich auf 203 Personen.
Im Süden Thailands wird immer noch vor Erdrutschen gewarnt. Gerade sind in der Provinz Surat Thani wieder bei einem Erdrutsch 10 Häuser zerstört, eine Straße beschädigt und ein Mensch verletzt worden.
224 Flutopfer – Wetterphänomene häufen sich
Nach wie vor sind 17 Provinzen von dem Hochwasser betroffen: 1,493 Millionen Menschen in 5681 Dörfern.
Brutale Klima-Zukunft» für asiatische Großstädte.
«Diese Städte brauchen dringend Hilfe, um sich auf den Klimawandel einzustellen und Millionen Einwohner ebenso zu schützen wie Anlagen, die einen Großteil zur Wirtschaftsleistung beitragen», sagte der Chef der WWF-Klima-Initiative, Kim Carstensen. Ein verheerender Tropensturm hatte die Metropole Manila im Oktober zu weiten Teilen unter Wasser gesetzt. Es waren die schlimmsten Überschwemmungen in der Region seit 40 Jahren.
Neues Tunnelsystem für Bangkok
Bangkok-Gouverneur Sukhumband Paribatra teilte am 11. November mit, daß jeder Tunnel einen Durchmesser von fünf bis sechs Metern haben wird. Der erste werde im Januar fertiggestellt werden, insgesamt dauert das Bauvorhaben fünf Jahre.
Farmer wütend über Hauptstadtrettung
Über 370.000 Rai Ackerfläche seien bei dieser Aktion beschädigt oder zerstört worden, über 250.000 Nutztiere seien ertrunken.
Wieder Hochwasser in Surat Thani
Die Flüsse Tapee und Phumduang in Surat Thani traten nach Tagen starker Regenfälle über die Ufer. Die Fischer sollen an Land bleiben, denn die Wellen auf See sind bis zu zwei Meter hoch.
Uferstraßen unter Wasser
Eine außergewöhnlich hohe Flut setzte die Uferstraßen unter Wasser. Touristen aus tief gelegenen Unterkünften flüchteten vorsorglich, weil sie befürchteten, daß die Flut noch höher steigen könnte.
Unwetterwarnung: Süden bereitet sich auf neue Flut vor
Es liegen Notfallpläne vor, wonach Teile von Surat Thani, Nakhon Si Thammarat und Phatthalung evakuiert werden sollen.
17 Tote in Pattani
Vermutlich handelt es sich bei den Toten hauptsächlich um Thais. Elf Fischer konnten sich am 5. November an Land retten, nachdem ihr Boot sank.
Flut: 140 Tote
Im Norden, Nordosten, Zentral- und Ost-Thailand starben 110 Personen. 107 waren Thais, die anderen drei stammten aus Kambodscha, Burma und Holland. 30 Menschen verloren bei den jüngsten Überschwemmungen im Süden zwischen dem 1. und 4. November ihr Leben.
Die Flut im Süden
Allein in dem am schwersten betroffenen Hat Yai werden die Wiederaufbauarbeiten 7 Milliarden Baht kosten. Diese Zahl gab der Bürgermeister von Hat Yai, Prai Pattano, an. Bei dem Jahrhunderthochwasser im Jahre 2000 belief sich der Schaden auf das Doppelte, 14 Milliarden Baht.
Probleme bei Unwetterwarnungen
Der Chef des NDWC, Somsak Khaosuwan, sagte, die Warnungen der „Behörde hätten effektiver sein können.“ Es mangele aber an Arbeitskräften und man habe nur ein mageres Budget zur Verfügung. So gesehen, hätte man das Beste getan, was in den Möglichkeiten der Behörde stand.
Lage in Hat Yai normalisiert sich
Nachdem das Wasser in der Großstadt zwischen zwei und drei Meter hoch stand, floß es am Nachmittag des 3. November wieder ab.
Phuket: Im Süden gestrandet
Die Chao Fa West Road in Chalong war durch einen Erdrutsch in Höhe von Home Pro blockiert, die Ausweichroute, die Chao Fa East Road, stand total unter Wasser. Auch hier war über Stunden für normale Fahrzeuge kein Durchkommen.
Hilfsgüter für den Süden gestrandet
Niphon Bunyamanee, Abgeordneter für die Demokraten, begleitete den Premierminister und sagte, die Einwohner sollen sich zunächst keine Sorgen um ihr Hab und Gut machen, sondern ihr Leben retten.
Hat Yai unter Wasser
Dies sei die schlimmste Flutkatastrophe in Hat Yai seit Menschengedenken, hieß es von offizieller Seite.






