Einer der Führer der PAD, Somkiat Pongpaiboon, sitzt gleichzeitig im Führungsstab der Demokraten und als Abgeordneter im Parlament. Doch der Führer der Demokraten, Abbhisit, gab sich zurückhaltend und meinte, er halte nichts von der Idee, einen nicht gewählten Premierminister zu ernennen. Abhisit gehört zum Kreis derer, die Samak ersetzen könnten.
Premierminister Samak will nicht zurücktreten
Während die politischen Unruhen weitergingen, flog Premier Samak nach Hua Hin, um den König über die Lage zu informieren. Zuvor hatte Samak in Bangkok an einer Zeremonie teilgenommen, um die königliche Familie zu ehren.
40 000 ausländische Firmen sollen überprüft werden
Stichweise wollen Behörden überprüfen, ob ausländische Investoren nicht mehr als 49% der Mehrheit halten. Seit 2006 seien angeblich zwölf Firmen entdeckt worden, deren Anteilsmehrheit möglicherweise von Ausländern gehalten wird. Dazu gehören u. a. Hutchison CAT Wireless Multimedia, Asia Aviation (Thai Air Asia), Carrefour, TescoLotus, Siam City Cement und DHL Logistics. Beweise liegen bisher nicht vor.
14 Tote bei Verkehrsunfall in Roi Et
Ein Pick-up stieß im Bezirk Phanom Phra, Provinz Roi Et, mit einem Lastwagen zusammen. Dabei starben 14 Menschen, zwei wurden verletzt.
Menschenhandel: Thai in Australien zu 11 Jahren verurteilt
Es wird als erwiesen angesehen, daß die beiden fünf Thailänderinnen dazu zwangen, in einem Bordell als Prostituierte zu arbeiten.
Bangkok: Privatbusse teurer
Das Oberste Verwaltungsgericht setzte am 29. August eine einstweilige Verfügung außer Kraft, wonach es den Betreibern von Privatbussen nicht gestattet war, die Fahrpreise zu erhöhen. Sie hatten im Mai eine Erhöhung beantragt, die nicht genehmigt worden war.
Thailändische Tourismusindustrie gefährdet
Die Gewerkschaft von Thai Airways International hat es ihren Mitgliedern freigestellt, an den Demonstrationen gegen die Regierung teilzunehmen. Falls die Gewalt eskaliert, soll eine Arbeitsniederlegung sogar befohlen werden! Der Tourismussektor ist währenddessen äußerst besorgt über die Sicherheit von Ausländern und das Image des Landes.
Chaos in Thailand: Gewaltsame Zusammenstöße zwischen Polizei und PAD
Gewaltsame Zusammenstöße
Energieministerium will mehr LPG importieren
Das Energieministerium kündigte an, wegen der insbesondere im Transportsektor hohen Nachfrage im September 150 000 Tonnen LPG (Flüssiggas) importieren zu wollen.
ASEAN über Lage besorgt
Der Generalsekretär der ASEAN, Surin Pitsuwan, bezeichnete die politischen Unruhen in Thailand als besorgniserregend und imageschädigend.
Jetzt sicher: Eisenbahner streiken!
Zur Zeit fahren keine Züge mehr in den Nordosten nach Khorat bzw. in den Norden nach Nakhon Sawan.
PAD: Panlop soll Nachfolger von Chamlong werden
Panlop sei bereit, wenn die Polizei Chamlong und andere Führer der PAD verhaften sollte. Panlop und Chamlong sind alle Freunde, sie waren gemeinsam auf der Militärakademie und kennen sich seit ihrem Eintritt in die Politik in den 70er Jahren. Panlop berichtete, er habe Chamlong zwei „ewige Versprechen“ gegeben: Ihn zu ersetzen, falls Chamlong etwas während der Unruhen im Schwarzen Mai 1992 zustoßen sollte und auch zukünftig Angelegenheiten zu beenden, sofern Chamlong verhaftet werden würde.
PAD-Demonstration: Zugverkehr landesweit unterbrochen?
Dies sei ein Akt des zivilen Ungehorsams und sei von der Gewerkschaft organisiert worden, sagte ein 45 Jahre alter SRT-Mitarbeiter in Nakhon Si Thammarat.
Gefängnisstrafe für Vergewaltiger bestätigt
Der Mann wurde für schuldig befunden, im Juli 2001 eine Frau auf der Fahrt zwischen Sungai Kolok und Bangkok gegen Mitternacht im Schlafwagenabteil vergewaltigt zu haben. Die Frau sagte aus, überfallen worden zu sein, während sie schlief.
Premierminister Samak: Immer ins Fettnäpfchen
Samak kritisierte die westlichen Nationen, weil sie darauf hofften, daß die Militärjunta in Burma endlich die Oppositionsführerin Aung San Suu Kyi freiließe. Samak teilte dem Diplomaten mit, es sei produktiver, sich mit dem Regime ins Benehmen zu setzen, wenn man die Nobelpreisträgerin außen vor ließe.
Motorradfahrer nach Unfall zusammengeschlagen
Der Pick-up-Fahrer beging anfänglich keine Fahrerflucht, sondern nahm sich die Zeit, anzuhalten, auszusteigen und dem Belgier Fahrschulunterricht in Form von Fußtritten und Fausthieben zu geben. Ein naheliegender Händler beobachtete den Vorfall.
Nok Air fliegt doch wieder nach Phuket
Medienberichte hatten verlautbart, daß eine Reihe von Touristen auf dem Flughafen Suwannaphum „gestrandet“ waren. Allerdings fliegt Nok Air nur zweimal pro Woche, samstags und sonntags.