Britische Höhlen Experten sollen die Suchmannschaften in Chiang Rai unterstützen

Britische Höhlen Experten sollen die Suchmannschaften in Chiang Rai unterstützen

Chiang Rai. Seit Samstagabend sind zahlreiche Such- und Rettungsmannschaften vor und in der überschwemmten Luang Höhle im Tham Luang Khun Nam Nang Waldpark im nördlichen Chiang Rai auf der Suche nach 12 vermissten jugendlichen Fußballspielern und ihrem Trainer. Militär, Polizei, Experten und zahlreiche freiwillige Helfer sind pausenlos im Einsatz, um die eingeschlossenen Jugendlichen in der überschwemmten Höhle zu finden und zu retten.

Der Gouverneur von Chiang Rai, Herr Narongsak Osottanakorn, ist ebenfalls vor Ort und erklärte gegenüber den Medien, dass drei weitere ausländische Höhlen Experten zur Rettung der Jugendlichen aus Großbritannien eingeflogen werden. „Sie sollen am Mittwochabend gegen 18 Uhr in Chiang Rai eintreffen“, sagte Gouverneur Narongsak.

Britische Höhlen Experten sollen die Suchmannschaften in Chiang Rai unterstützen

Britische Höhlen Experten sollen die Suchmannschaften in Chiang Rai unterstützen

Thai Airways International hat kostenlose Flugtickets für die drei erfahrenen Unterwasserretter zur Verfügung gestellt, die am Dienstagabend in London an Bord einer Maschine nach Thailand gegangen sind. Laut den offiziellen Angaben handelt es sich dabei um Robert Charlie Harper, John Volamthen und Richard William Stanton.

Die drei sind nicht nur sehr erfahrene Höhlentaucher sondern haben bereits schon früher zusätzlich zu ihren Höhlentauchfähigkeiten die Tham Luang Höhle, in der die Jugendlichen feststecken, vermessen.

Gouverneur Narongsak sagte weiter, dass er sich bereits online mit den drei erfahrenen Männern über die aktuelle Situation unterhalten habe. Dabei fügte er hinzu, dass zurzeit bereits 12 Rettungsteams mit einer Vielzahl von Einsätzen an verschiedenen Stellen rund um die Höhle im Einsatz sind. Die Such- und Rettungsarbeiten werden von einem erfahrenen Navy SEALs Team geleitet und koordiniert, fügte er weiter hinzu.

Die Suchtrupps sind nach wie vor rund um den Berg unterwegs, und versuchen weitere Eingänge an der Spitze der Höhle zu finden. Sie hoffen und vermuten, dass es noch weitere Löcher in dem Berg gibt, durch die sie an anderen Stellen in das Innere der weitläufigen Höhle gelangen können.

Laut den Berichten soll es in der Höhle noch immer zahlreiche Kammern geben, die die Such- und Rettungsmannschaften bisher noch nicht vom Haupteingang aus erreichen konnten. Die Behörden hoffen nun, dass die drei Spezialisten aus Großbritannien, die mittlerweile schon vor Ort sein dürften, in Bereiche vordringen können, die bisher noch nicht von den anderen Rettungsteams erreicht wurden.

 

  • Quelle: The Nation