Deutscher Hilfsverein nimmt Stellung zur angeblichen Spende an Benjamin Holst

Deutscher Hilfsverein nimmt Stellung zur angeblichen Spende an Benjamin Holst

Bangkok. Am 20. März berichteten wir über den mittlerweile nicht nur in Thailand bekannten deutschen Benjamin Holst. Er fiel in Thailand und in den sozialen Netzwerken das erste Mal im September 2014 auf, nachdem er in Pattaya und in Bangkok auf der Straße um Geld bettelte.

Nur wenig später forderte die Touristenpolizei in Pattaya die Einwanderungsbehörde auf, den Deutschen, der tagsüber auf den Straßen um Geld bettelte und es nachts mit den Damen des horizontalen Gewerbes wieder verprasste, Holst so schnell wie möglich aus Thailand auszuweisen.

Nur einen Tag später wurde sein Visum storniert und er wurde wieder nach Deutschland abgeschoben. In der Zwischenzeit tauchten immer mehr Bilder und Videos des deutschen im Netz auf. Zahlreiche Menschen in Thailand waren wütend, dass sie auf die Masche des Deutschen hereingefallen waren und ihm auch noch Geld gespendet hatten. Dass diese Spenden am Abend dann in den Vergnügungsvierteln von Bangkok und Pattaya wieder ausgegeben wurden, erzürnte die Gemüter der Spender umso mehr.

Unter anderem wurde in den Medien und auch bei uns darüber berichtet, dass Holst angeblich von einem deutschen Hilfsverein eine Spende von 50.000 Baht erhalten haben soll. Heute erreichte und dazu eine E-Mail und eine Stellungnahme des Deutschen Hilfsverein Thailand e. V. (DHV).

Der Vorstand des Deutschen Hilfsverein Thailand e. V. (DHV) hat zu der Behauptung der angeblichen 50.000 Baht Spende wie folgt Stellung bezogen:

Der Deutsche Hilfsverein Thailand e.V. (DHV) hat Herrn Holst aus humanitären Gründen lediglich ein Mittagessen im Gegenwert von 35 Thailändischen Baht (ca. 1 Euro) bezahlt und jegliche weitere Hilfe abgebrochen, da Herr Holst zu keiner Mitarbeit in Bezug auf eine Lösungsfindung bereit war.

Ihre Aussage, dass der DHV Herrn Holst 50.000 Baht zur Verfügung gestellt hätte, entspricht somit nicht den Tatsachen und sollte den Lesern Ihrer Zeitung nicht vorenthalten werden.

Wir bitten Sie deshalb höflichst, diese Gegendarstellung in Ihrer nächsten Ausgabe zu veröffentlichen.

Sirirat Sukarapak 

i.A. des Vorstand

Wir danken dem Deutschen Hilfsverein für diese Richtigstellung und wünschen ihnen weiterhin viel Erfolg bei ihrer wichtigen Arbeit.