Thailands Hoteliers befürchten Imageschaden durch Speedbootunfälle

Bangkok. Die „Thai Hotels Association“ hat zu großen Anstrengungen aufgerufen,um die Sicherheit von Touristen zu gewährleisten, vor allem bei Speedbooten.

Dies, nachdem in den vergangenen zwei Wochen eine Reihe tödlicher Speedbootunfälle passierten, und in den Medien, nicht nur landesweit, für Aufmerksamkeit sorgten, allerdings in negativem Sinn.

Verbandspräsidentin Supawan Tanomkieatipume sagte am Donnerstag, dass die Mitglieder der „Thai Hotels Association“ wegen der Sicherheit der Touristen ernsthaft besorgt sind. Sie bat die Regierung, dass durch das Tourismus- und Sportministerium dringend Vorsorge getroffen werden müsse, um dieses Sicherheitsproblem zu lösen, und damit die Wettbewerbsfähigkeit der Tourismusindustrie des Landes zu schützen.

Wir werden das Geschäft an unsere Konkurrenten für Feriendestinationen verlieren, wenn die Regierung es zulässt, dass diese Unfälle immer und immer wieder passieren. Wir wollen sehen, dass ein konkreter Sicherheitsstandard an Ort und Stelle eingeführt und überwacht wird“, sagte sie.

Tourismus- und Sportministerin Kobkarn Wattanavrangkul sagte am Donnerstag, das Ministerium habe das Problem erkannt und arbeite mit anderen staatlichen Stellen zusammen, doch Lösungen würden Zeit in Anspruch nehmen. Sie sagte weiter, dass viele Unfälle von Betreibern verursacht würden, die ihre Geschäfte ohne Lizenz betreiben, aber auch durch überladene Boote und von rücksichtslosen Bootskapitänen. Und wenn Unfälle auftreten, garantiere ihr Ministerium jeweils eine beste Betreuung der Opfer.

 

Quelle : bangkokpost