Besitzer des Tigerschlachthauses verneint Verbindungen zu Wildtierhändlern

Kanchanaburi. Der Besitzer des Hauses, bei dem die Behörden vermuten, dass dort Tiger geschlachtet wurden, weist Behauptungen über illegalen Tierhandel zurück.

Thawat Kajornchaikul, auch bekannt als Sia Tong, erschien am Mittwoch um 14.30 Uhr in der Residenz, die er in Kanchanaburi Stadt besitzt, wo vier Tiger in Käfigen eingesperrt gefunden wurden. Der 60-jährige Mann zeigte Dokumente, die beweisen sollen, dass er der rechtmässige Besitzer der vier geschützten Tiere ist und auch die Eigentumsrechte an seiner Residenz besitzt.

Am Dienstag stießen die Beamten bei der erweiterten Untersuchung im Zusammenhang mit dem Tigertempel und seinen Verbindungen zu internationalen Wildtierhändlern, auf das Haus von Herrn Thawat. Hier deutete sofort vieles darauf hin, dass hier Tiger wegen ihres Fleisches, der Felle und anderer Teile, die auf dem illegalen Markt Unsummen einbringen, geschlachtet wurden.

Herr Thawat sagte der Polizei, dass er die zwei großen Katzen von einem Bekannten vor über einem Jahrzehnt bekommen habe und dass die beiden jüngeren Tiger ihre Nachkommen seien. „Sia Tong sagte, er bekam die Tiger, ohne dass er sich Gedanken gemacht habe, dass etwas nicht korrekt sein könnte“, sagte Pol Lt Col Sansern Siripan von der Abteilung für Bekämpfung von Wirtschaftskriminalität. „Er war kooperativ mit uns, was uns geholfen hat, die Lage leichter zu untersuchen“.

Gemäß Sansern hat man von allen vier Tigern DNA-Tests genommen, um zu sehen, ob sie aus dem Bestand des Tigertempels stammen. Bei den Tieren von Herrn Thawat wurden keine Mikrochips gefunden, sagte Sansern. Beamte untersuchen nun, ob die Dokumente von Sia Tong legal sind und man wartet gleichzeitig auf die Ergebnisse der DNA-Tests, sagte Pol Lt Col Sansern Siripan zu Schluß.

 

Quelle : khaosodenglish