Thailand will sein Gesetz gegen häusliche Gewalt ändern, um auf wachsende Bedenken hinsichtlich häuslicher Gewalt zu reagieren. Das Ministerium für soziale Entwicklung und menschliche Sicherheit ist federführend bei dieser Überarbeitung und verweist auf die zunehmende Fragilität der thailändischen Gesellschaft.

Thailand ändert Gesetz gegen häusliche Gewalt angesichts zunehmender Misshandlungen

BANGKOK. Thailand will sein Gesetz gegen häusliche Gewalt ändern, um auf wachsende Bedenken hinsichtlich häuslicher Gewalt zu reagieren. Das Ministerium für soziale Entwicklung und menschliche Sicherheit ist federführend bei dieser Überarbeitung und verweist auf die zunehmende Fragilität der thailändischen Gesellschaft.

Minister Varawut Silpa-archa gab bekannt, dass ein Hauptschwerpunkt der jüngsten Monatssitzung des Ministeriums die Änderung des Opferschutzgesetzes BE 2550 war. Dieser Schritt ist auf alarmierende Daten zurückzuführen, die vom Human Security Emergency Management Centre (HuSEC) gesammelt wurden.

Aus den Berichten von HuSEC geht hervor, dass finanzielle Probleme, Familienstreitigkeiten und häusliche Gewalt jeden Monat die am häufigsten gemeldeten Probleme sind. Varawut erklärte, dass die sich verschlechternde wirtschaftliche Lage in Verbindung mit anderen Stressfaktoren zu einem Anstieg der Gewalt geführt habe, von der Personen aller Altersgruppen betroffen seien, vom Kleinkind bis zum Senior.

„Das Ministerium drängt dringend auf diese Gesetzesänderung, um die innere Stabilität zu fördern.“

Varawut betonte, dass das überarbeitete Gesetz darauf abziele, alle Familienmitglieder unabhängig von ihrem Geschlecht zu schützen und die Schaffung widerstandsfähiger Haushalte zu unterstützen.

„Eine starke Familieneinheit kann eine Reihe sozialer Probleme verhindern. Die wirksame Bekämpfung häuslicher Gewalt kann dazu beitragen, Probleme wie Jugendkriminalität, Obdachlosigkeit und Betteln zu mildern.“

 

Thailand will sein Gesetz gegen häusliche Gewalt ändern, um auf wachsende Bedenken hinsichtlich häuslicher Gewalt zu reagieren. Das Ministerium für soziale Entwicklung und menschliche Sicherheit ist federführend bei dieser Überarbeitung und verweist auf die zunehmende Fragilität der thailändischen Gesellschaft.
Thailand will sein Gesetz gegen häusliche Gewalt ändern, um auf wachsende Bedenken hinsichtlich häuslicher Gewalt zu reagieren. Das Ministerium für soziale Entwicklung und menschliche Sicherheit ist federführend bei dieser Überarbeitung und verweist auf die zunehmende Fragilität der thailändischen Gesellschaft.

 

Der Änderungsentwurf hat eine zentrale Anhörung erfolgreich bestanden und wird derzeit von einem Änderungsausschuss geprüft. Varawut wies darauf hin, dass der Vorschlag im September dem Kabinett vorgelegt und, falls er angenommen wird, anschließend in der Royal Gazette veröffentlicht werden soll.

Die Initiative des Ministeriums spiegele ein umfassenderes Engagement zum Schutz gefährdeter Bevölkerungsgruppen und zur Gewährleistung eines stabileren und sichereren gesellschaftlichen Rahmens wider, berichtete die Bangkok Post.

Im Juni intensivierte Varawut seine Bemühungen, häusliche Gewalt einzudämmen, und betonte, dass das Thema in den letzten Monaten ein großes Problem darstellte. Häusliche Gewalt machte in diesem Jahr fast 70 % aller gemeldeten Gewaltfälle aus.

Varawut gab die Nachricht nach einem Treffen mit hochrangigen Ministeriumsbeamten bekannt, dass das Human Security Emergency Management Centre seine Initiativen zum Schutz der Bürger, die mit nationalen Herausforderungen konfrontiert sind, intensiviert. Dazu gehört die Einrichtung einer rund um die Uhr verfügbaren Einsatzgruppe, die den Menschen im ganzen Land helfen soll.

 

  • Quelle:  The Thaiger