PHUKET. Eine 45-jährige Russin wurde am Samstag in Phuket festgenommen, als die Polizei eine große Residenz durchsuchte, die angeblich als illegale Kosmetikklinik betrieben wurde.
Bei der Verdächtigen, die nur als Kristine identifiziert wurde, wurden medizinische Produkte und Geräte im Wert von über 600.000 Baht beschlagnahmt.
Pol Maj Gen Phatthanasak Bubphasuwan, Kommandeur der Abteilung zur Bekämpfung des Verbrechens, sagte, Beamte hätten ein Haus in Tambon Thepkasattri im Bezirk Thalang durchsucht, nachdem sie Informationen erhalten hatten, dass ein Ausländer in der Gegend eine nicht lizenzierte Schönheitsklinik betreibe.

Bei der Verdächtigen, die nur als Kristine identifiziert wurde, wurden medizinische Produkte und Geräte im Wert von über 600.000 Baht beschlagnahmt.
Die Polizei präsentierte am Samstag in einer durchsuchten Wohnung im Bezirk Thalang auf Phuket beschlagnahmte medizinische Produkte bei einer russischen Frau, die beschuldigt wird, einen illegalen Kosmetiksalon betrieben zu haben. (Foto: zur Verfügung gestellt/ Wassayos Ngamkham)
Während der Razzia gab sich eine russische Staatsangehörige als Eigentümerin des Grundstücks zu erkennen und kooperierte mit den Durchsuchungsbeamten.
In einem Schlafzimmer im Erdgeschoss sahen Beamte eine Thailänderin auf einer Behandlungsliege liegen, die sich offenbar einem kosmetischen Eingriff unterzog.
Auf Nachfrage konnte Frau Kristine keine medizinischen Lizenzen vorlegen und gab zu, dass einige der Medikamente, medizinischen Hilfsmittel und Geräte über einen Flughafen aus Russland nach Thailand eingeführt worden waren.
Sie bestritt jedoch, eine illegale Schönheitsklinik zu betreiben oder ihren Kunden kosmetische Injektionsdienste anzubieten, teilte die Polizei mit.
Bei der Durchsuchung des Hauses wurden 32 verschiedene Medizinprodukte sichergestellt, darunter Kollagen- und Lidocain-Injektionen sowie Nimesulid-Granulat zur Schmerzlinderung. Nimesulid ist ein verschreibungspflichtiges, nichtsteroidales Antirheumatikum (NSAR) zur Behandlung akuter Schmerzen. Alle oralen Darreichungsformen von Nimesulid sind in Thailand aufgrund des berichteten hohen Risikos von akutem Leberversagen und Leberschäden verboten und dauerhaft vom Markt genommen.
Außerdem fanden sie große Säcke mit Spritzen, Nadeln, Handschuhen, gebrauchten medizinischen Abfällen und Einwegmaterialien.
Der Verdächtige wurde zunächst wegen des illegalen Betriebs einer medizinischen Einrichtung und des Verkaufs nicht registrierter medizinischer Produkte angeklagt, sagte Polizeigeneralmajor Phatthanasak.
Sie wurde den Ermittlern der Polizeistation Thalang zur Einleitung eines Gerichtsverfahrens übergeben.
- Quelle: Bangkok Post