Der Student ging auf das Pathumwan Institute of Technology. Das Gericht sah es als erwiesen an, daß er am 10. Dezember 2009 zusammen mit einem Komplizen einen Studenten der rivalisierenden Rajamangala Universität ermordet hat.
Justiz & Polizei
„Rothemden“-Australier freigelassen
Purcell, der sich als Rothemden-Sympathisant bekannt und während der Unruhen in Bangkok auf der Bühne der außerparlamentarischen Opposition aufgetreten ist, bekannte sich am 20. August schuldig, gegen die Notstandsgesetze verstoßen zu haben.
Polizisten überfahren: Bewährung!
Preecha Tricharoon wurde verurteilt, weil er während eines Polizeieinsatzes gegen die PAD am 7. Oktober 2008 mit seinem Pick-up fünf Polizisten angefahren bzw. überfahren hatte.
„Kinderhilfe“-Bund legte auch Behörden rein
Die 10. Strafkammer des Landgerichts Augsburg steht vor keiner einfachen Aufgabe. Sie muß klären, wie die dubiose Vereinsarbeit des Kinderhilfe-Bunds strafrechtlich zu bewerten ist. Der Vorwurf: Mehr als 500.000 Euro an Spendengeldern, die eigentlich für Waisenkinder in Thailand gedacht waren, sollen versickert sein.
Thaksin-Vermögen bleibt eingefroren
Der Oberste Gerichtshof Thailands lehnte am 11. August die Annahme von Thaksins Berufungsklage ab.
Mutmaßlicher Mörder weiterhin frei
Erst sieben Jahre später wurde der mutmaßliche Täter, ein Thai namens Kamol K., wegen Mordes zu 15 Jahren und acht Monaten Haft verurteilt.
Aufregung um verschwundene Juwelen
Die Sondereinheit der Polizei, das Department of Special Investigations, weist alle Vorwürfe zurück: Die Schmuckstücke hätten sich nie in der dortigen Asservatenkammer befunden.
Internet-User begnadigt
Der 34jährige hatte auf der Videoplattform YouTube majestätsbeleidigende Videos gepostet und war am 14. Januar 2009 verhaftet worden. Am 3. April 2009 war er deshalb zu 20 Jahren Haft verurteilt worden. Da er aber geständig war, wurde die Strafe halbiert.
18 Monate Gefängnis für Radiomoderatoren in Udon
Das Gericht sah es in einem Schnellverfahren als erwiesen an, daß die beiden Männer am 19. Mai gegen die Notstandsgesetze verstießen, indem sie Rothemden via Radio zu einem Aufstand aufforderten, in dessen Wege dann das Rathaus in Udon Thani in Flammen aufging.
Spendenaffäre der Demokraten: Verfassungsgericht verlängert Frist
Die Demokraten hatten um Fristverlängerung von einem Monat gebeten, das Gericht erklärte sich damit einverstanden, zusätzliche zwei Wochen auf den Verteidigungs-Schriftsatz der Partei warten zu wollen.
Gefälschte Amulette verkauft: Fünf Jahre Knast
Sitthikorn B. verkaufte im Jahre 2007 sogenannte „Somdet Nua Hua“-Amulette, die mit den königlichen Insignien verziert waren – dafür war Sitthikorn aber nicht die Erlaubnis erteilt worden, obwohl er beim Verkauf der Amulette genau das behauptet hatte.
Thaksin-Urteil: Richter verteidigen sich
Amtssprecher Sitthisak Wanachakit sagte, die Entscheidung habe nicht von vorneherein festgestanden, auch sei sie nicht „arrangiert“ worden.
Thaksin will Rechtsmittel einlegen
In einer Erklärung sagte Thaksin, er werde das Urteil nicht akzeptieren, weil das Gericht ihm 46 Milliarden Baht „geraubt“ habe.
Gerücht: Richter sollen bestochen worden sein
Angeblich sollen jeweils eine Million Baht den Besitzer gewechselt haben, ein Sprecher sagte, diese Gerüchte seien haltlos, zumal Richter am Obersten Gericht noch niemals bestochen worden wären.
Viktor Bout bleibt in Haft
Der russische Staatsangehörige Viktor Anatoljewitsch Bout war am 6. März in einem Luxushotel in Bangkok festgenommen worden. Ein Auslieferungsantrag der US-Behörden wurde im vergangenen August abgelehnt.
Keine Normalisierung der Beziehung zu Saudi-Arabien?
Zuletzt hatten sich thailändische Behörden darauf konzentriert, den oder die Mörder eines saudischen Geschäftsmannes zu finden, der am 12. Februar 1990 in Bangkok verschwunden und mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ermordet wurde.
Thaksin-Vermögen: Urteil am 26. Februar
Am 12. Januar fand die letzte Anhörung statt, bei der Zeugen vernommen wurden. Damit ist die Beweisaufnahme abgeschlossen. Es mußte die Frage geklärt werden, ob Thaksin während seiner Amtszeit Familienmitglieder bzw. Firmen, die sich zum damaligen Zeitpunkt in Familienbesitz befanden, durch Thaksin in seiner Rolle als Premierminister bevorzugt behandelt wurden.




