Kurz nach 10.30 Uhr am Morgen des 4. September wurde die Polizei zu einer Baustelle an der Pratamnak Road, Soi 6, in Süd-Pattaya gerufen. Fünf Bauarbeiter waren verletzt worden, als der Rohbau für ein neues 5-Sterne-Hotel einstürzte.
Von Flugzeugträgern, Touristen und anderen Dingen
Bisher blieb Pattaya von den politischen Unruhen weitestgehend verschont: In Fun City geht alles seinen Gang, und die Bars werden wohl erst schließen, wenn die Welt untergeht.
PAD-Führer stellen sich
Die PAD-Führer, angeführt von Sondhi, hörten sich die Vorwürfe an und wurden nach Zahlung einer Kaution auf freien Fuß gesetzt. Den Führern wird nur noch Volksverhetzung und Verstoß gegen das Versammlungsverbot vorgeworfen. Darauf stehen Gefängnisstrafen zwischen drei und sieben Jahren.
Chavalit: Ein Putsch ist die einzige Lösung
Das Schicksal Thailands liege in den Händen von Armeechef General Anupong Paochinda, der bislang einen Putsch immer ausgeschlossen hatte. Anupong könne, so Chavalit, nach einem Putsch die Macht ergreifen, eine Interimsregierung einsetzen und die politischen Unruhen beenden.
Verwaltungsgericht: Mit Samthandschuhen gegen Demonstranten
Das Verwaltungsgericht erließ die einstweilige Anordnung im Zuge eines Antrages einiger Senatoren, die Premierminister Somchai und der Polizei vorwerfen, unverhältnismäßig hart gegen Demonstranten vorgegangen zu sein.
Thai Airways muß sparen
Die derzeitige wirtschaftliche Situation des Konzerns hätte sich unerwartet stark verschlechtert, gab Vizepräsident Pandit Chanapai bekannt. Auch die globale Finanzkrise wäre deutlich spürbar. Inwieweit und auf welchen Strecken gekürzt werden soll, müsse jedoch noch konkret ausgearbeitet werden. Die Fluggesellschaft konnte im dritten Quartal lediglich 70 % Sitzauslastung verzeichnen.
Ausländische Ehemänner sind gute Sponsoren
Laut einer Studie, die in Buriram durchgeführt wurde und bei der 967 Mischehen untersucht wurden, stellte sich heraus, daß ausländische Ehemänner gute Sponsoren sind und die einheimische Wirtschaft tatkräftig unterstützen.
Chamlong und Chaiwat frei
Die kürzlich verhafteten Führer der PAD, Chamlong Simüang und Chaiwat Sinsuwong, wurden gegen Kaution auf freien Fuß gesetzt, nachdem das Berufungsgericht den Vorwurf des Hochverrats fallen ließ.
Medizinischer Rat: Ärzte müssen nicht behandeln
Eine Einschränkung machte der Rat jedoch: Wenn es sich um einen Notfall handele, dann müsse der Arzt ohne Befangenheit behandeln. In Artikel 43 der Verfassung stehe, daß ein Arzt die Behandlung einer Person im Wege des zivilen Ungehorsams verweigern könne, wenn kein Notfall vorliege.
Gericht läßt Anklage gegen PAD-Führer fallen
Ein Berufungsgericht hat am 9. Oktober die Anklage wegen Hochverrats gegen die neun PAD-Führer fallengelassen. Den Männern drohte deswegen lebenslange Haft oder sogar die Todesstrafe.
Neue Reisewarnungen
Zu diesen Ländern, aus denen viele Touristen nach Thailand kommen, gehören Australien, Kanada, Frankreich, Deutschland, Italien, Irland, Japan, Norwegen, Schweden und Großbritannien.
Polizei: Nur Tränengas eingesetzt, Opfer starben durch Bomben
Von den vielen verletzten Demonstranten haben mindestens sechs Gliedmaßen verloren. Die Polizei teilte mit, sie habe keine tödliche Munition benutzt, im Gegensatz zu einigen Demonstranten. Selbst das Militär kritisierte inzwischen die Polizei. Man habe die Tränengasgranaten falsch benutzt.
Königin spendet erneut
Das Geld soll verwendet werden, um diejenigen zu behandeln, die bei den Straßenschlachten zwischen Polizei und verletzt wurden, hieß es.
Zentralbank läßt Zinsen unverändert
Die thailändische Zentralbank ist von der globalen Finanzkrise unbeeindruckt, der Leitzins bleibt bei 3,75%.
Regierung entschuldigt sich für Straßenschlachten
Regierungssprecher Nattawut Saikua sagte, sowohl der Regierung als auch dem Premierminister täte leid, was geschehen sei. Gewalt oder Blutvergießen sei nicht beabsichtigt gewesen.
Burma: UNO-Generalsekretär fordert Reformen
Ban war im Mai nach Burma gereist, um sich ein Bild über die Verwüstungen nach dem Wirbelsturm Nargis zu machen. Er verhandelte mit der Junta über humanitäre Hilfeleistungen, worauf Visabestimmungen gelockert und Ausländer in das Land reisen konnten.
Ärzte weigern sich, Polizisten zu behandeln!
Einer der Ärzte, Dr. Suthep Kolcharnwit, hat wohl noch nie etwas vom Eid des Hippokrates gehört, als er sich zu der Aussage herabließ, das sei eine Art Bestrafung dafür, daß die Polizei exzessive Gewalt gegen die Demonstranten angewendet habe.









