Die Regierung werde Gespräche mit der UDD erst führen, wenn diese ihre Demonstrationen beendet habe, verkündete der Bürovorsteher des Premierministers, Sathit Wongnongtoey, am 18.Mai in einer vom Fernsehen übertragenen Ansprache beim Zentralen Krisenstab CRES.
Schlagzeile
Auswärtiges Amt verschärft Reisewarnung erneut
Mitteilung des deutschen Auswärtigen Amtes, Stand 14. Mai:
General „Seh Daeng“ durch Kopfschuß schwer verletzt
Die Rothemden machen Scharfschützen der Armee verantwortlich. Der bei Regierung und Armee in Ungnade gefallene 58jährige General mußte schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht werden. Dort wurde er sofort operiert, nach Angaben seiner Tochter liegt er im Koma.
Vorgezogene Neuwahlen wurden abgesagt
Premierminister Abhisit hat die Regierungsgegner dazu aufgefordert, das seit Wochen besetzte Geschäftsviertel im Zentrum Bangkoks bis zum 12. Mai freiwillig zu verlassen. Die Behörden drohten damit, die Versorgung der Demonstranten mit Strom, Wasser und Lebensmitteln zu kappen. Das teilte der Chef des Notstandskomitees, Sansern Kaewkamnerd, mit.
Thailand brutzelt bei steigenden Temperaturen
Normalerweise ist der April der heißeste Monat des Jahres und kurz nach den Songkran-Feierlichkeiten zum thailändischen Neujahr gehen die Temperaturen in der Regel zurück.
Premierminister Abhisit: Ultimatum an die Rothemden
Premierminister Abhisit forderte die Rothemden am 9.Mai auf, ihm eine klare Antwort darauf zu geben, ob sie ihre Demonstrationen an der Kreuzung Ratchaprasong im Bangkoker Geschäftsviertel beenden.
Zwei Polizisten in Bangkok getötet
Nun ist die Hauptstadt Bangkok erneut von Gewalt erschüttert worden: Zwei Polizisten wurden getötet.
Rothemden mit Versöhnungsvorschlag einverstanden
Die sich wieder zu Wort meldende PAD wurde in die Überlegungen der UDD nicht einbezogen. Rothemden-Führer Natthawut Saikua sagte, die PAD sei das Problem von Abhisit, er müsse das lösen.
Deutsches Auswärtiges Amt: Entwarnung
In den aktuellen Reise- und Sicherheitshinweisen des deutschen Auswärtigen Amtes, Stand, 6. Mai, heißt es u. a.:
Neuer Kompromißvorschlag der Regierung
Der unter massivem Druck der Opposition stehende thailändische Ministerpräsident Abhisit Vejjajiva hat jetzt Parlamentswahlen am 14. November vorgeschlagen, um die schwere innenpolitische Krise zu beenden. Das sei Teil eines Plans zur Aussöhnung, sagte er am 3. Mai. Bisher hatte Abhisit die Absicht gehabt, die Wahl um ein Jahr auf Dezember vorzuziehen.
Befehlsverweigerung: Polizei gehorcht Premierminister nicht
Laut einem Bericht der „Bangkok Post“ zufolge komme dieser Schritt, nachdem der Polizei vorgeworfen worden war, untätig zu sein und die Regierung zu unterminieren.
Deutsches Auswärtiges Amt erhöht Alarmstufe
Im Text des Deutsches Auswärtigen Amtes, Stand 26. April, heißt es:
Flucht endete in Pattaya
Vor dem Dinslakener Amtsgericht hatte der Mann zunächst ein Geständnis abgelegt. Das Gericht verurteilte ihn im Januar 2008 zu zwei Jahren und acht Monaten Haft, weil er eine zum Tatzeitpunkt 13jährige auf seinem Pferdehof zum Geschlechtsverkehr gedrängt hatte. Drei weitere Mädchen soll er intim angefaßt haben. Weil der damals 50jährige später sein Geständnis widerrief, kam es zur Berufungsverhandlung vor dem Duisburger Landgericht.
Die „Bunten“ greifen ein
Mehrere Hundert Bewohner des Bankendistrikts Silom versammelten sich in der Nacht zum 22. April in ihrem Viertel. Sie sind wütend auf die Rothemden, deren Protest nun dazu geführt hat, daß die Silom vom Militär nahezu abgeriegelt ist. Überall liegt Stacheldraht, hinter Tarnnetzen sitzen Scharfschützen. „Tötet sie, tötet sie“, schreien Einzelne aus einer Anwohnergruppe heraus – gemeint sind die Rothemden. Die Aggression ist spürbar, die Gefahr einer Eskalation ist groß.
Vier Hotels in Bangkok schließen
Die Hotels liegen in unmittelbarer Nähe der Ratchaprasong-Straßenkreuzung, die die Demonstranten besetzt halten. Nach Industrieschätzungen verlieren die 13 Hotels in dem besetzten Areal zusammen täglich umgerechnet 4,6 Millionen Euro.
Ausbreitung der Demo-Meile soll verhindert werden
Das Notstandskomitee (CRES) und dessen neuer Chef, General Anupong Paochinda, würden gegen die Rothemden vorgehen, wenn sie versuchten, in die Silom Road einzudringen. Sansern Kaewkamnerd, Sprecher des CRES, sagte, man werde die Rothemden aufhalten: „Wenn nötig, mit Gewalt.“ Man wolle es aber auch nicht übertreiben.
Armee übernimmt das Kommando
In einer Ansprache an die Nation verkündete Premierminister Abhisit am Abend des 16. April (nachdem er drei Tage lang untergetaucht war), er habe Armeechef Anupong Paochinda die Leitung des „Notstandskomitees“ (CRES) übertragen und ihn angewiesen, mit oberster Priorität die “Terroristen” zu verfolgen, die angeblich die Reihen der demonstrierenden Rothemden infiltriert haben.














