BANGKOK. Die Polizei hat eine landesweite Operation gegen Ausländer gestartet, die gegen Einwanderungs- und Strafgesetze verstoßen haben. Bereits am ersten Tag kam es zu Hunderten von Festnahmen. Die Kampagne mit dem Titel „Operation Bad Guys Out“ umfasste koordinierte Razzien im ganzen Land, die am 20. Dezember 2025 um 6:00 Uhr begannen. Laut Behördenangaben wurden an diesem Tag 870 Verdächtige festgenommen, die meisten wegen illegaler Einreise nach Thailand.
Die Operation wurde von der thailändischen Polizei im Rahmen verstärkter Sicherheitsmaßnahmen zum Schutz der öffentlichen Ordnung und der nationalen Sicherheit angeordnet. Polizeigeneral Samran Nualma, stellvertretender nationaler Polizeichef und Direktor des Zentrums zur Bekämpfung transnationaler Kriminalität und illegaler Einwanderung, reiste zur Polizeistation Pattaya in Chonburi, um den Einsatz zu überwachen. Er handelte auf Anweisung des nationalen Polizeichefs, Polizeigeneral Kitrat Phanphet. An der Besprechung nahmen hochrangige Beamte der Einwanderungsbehörde teil.
Die Razzia folgte auf frühere verstärkte Kontrollen der Einwanderungsbehörden zwischen dem 1. und 19. Dezember 2025, in deren Rahmen Beamte landesweit intensive Überprüfungen durchführten. Allein am 20. Dezember durchsuchte die Polizei 161 Objekte und nahm 870 Verdächtige fest, darunter 242 Personen, denen illegale Einreise vorgeworfen wurde. Zwischen dem 1. und 20. Dezember überprüften die Behörden 13.394 Objekte und nahmen 13.073 Verdächtige fest, wobei 6.500 Fälle mit der Verweigerung der Einreise in das Königreich zusammenhingen.
Die Polizei gab bekannt, dass sich die Operation auf Ausländer konzentriert, die sich ohne Genehmigung in Thailand aufhalten, gegen Visabestimmungen verstoßen oder mit grenzüberschreitender Kriminalität oder sicherheitsgefährdenden Aktivitäten in Verbindung stehen. Zu den Maßnahmen gehören Kontrollen von Arbeitsplätzen, Wohnungen und Unterhaltungsstätten sowie eine verstärkte Grenzüberwachung mithilfe von Geheimdiensterkenntnissen, Risikoanalysen und Sicherheitsdatenbanken. Ziel ist es, Hochrisikopersonen an den Einreisepunkten abzufangen und Verstöße im Land zu ahnden.

Laut Daily News erklärte Polizeigeneral Samran, die Polizei wende präventive Maßnahmen im Einklang mit Rechtsstaatlichkeit, Notwendigkeit und Verhältnismäßigkeit an und achte dabei die Menschenrechte. Er betonte, dass die Maßnahmen keine Auswirkungen auf Ausländer hätten, die sich legal und friedlich in Thailand aufhielten. Die Behörden bestätigten, dass Ausländer, die an Straftaten oder ordnungswidrigem Verhalten beteiligt sind, mit Visumsentzug, Abschiebung und Aufnahme in Beobachtungslisten rechnen müssen.
Wichtigste Erkenntnisse
- Die thailändische Polizei nahm am 20. Dezember 2025 im Rahmen einer koordinierten Razzia gegen illegale Einwanderung landesweit 870 Verdächtige fest.
- Zwischen dem 1. und 20. Dezember 2025 wurden nach Inspektionen von 13.394 Zielobjekten insgesamt 13.073 Verhaftungen vorgenommen.
- Die Behörden erklärten, die Operation werde monatlich fortgesetzt, wobei die Menschenrechte und die Rechte der rechtmäßigen Bewohner gewahrt blieben.
- Quelle: Asean Now, Daily News