Der Minister für digitale Wirtschaft und Gesellschaft erklärt, Thailand habe seit November 2023 1,18 Millionen sogenannte Mule-Konten eingefroren und im Geschäftsjahr 2026 mehr als 300.000 URLs gesperrt, wodurch die gemeldeten Verluste durch Online-Betrug auf etwa 1,7 Milliarden THB gesenkt werden konnten.

Das Digitalministerium friert 1,18 Millionen betrügerische Konten ein und gibt die Verluste durch Betrug mit 1,7 Milliarden Baht an.

BANGKOK. Der Minister für digitale Wirtschaft und Gesellschaft erklärt, Thailand habe seit November 2023 1,18 Millionen sogenannte Mule-Konten eingefroren und im Geschäftsjahr 2026 mehr als 300.000 URLs gesperrt, wodurch die gemeldeten Verluste durch Online-Betrug auf etwa 1,7 Milliarden THB gesenkt werden konnten.

Der Minister für digitale Wirtschaft und Gesellschaft, Chaichanok Chidchob, sagte, Thailands laufendes Vorgehen gegen Online-Kriminalität zeige konkrete Ergebnisse, etwa durch schnellere Einfrierungen von mutmaßlichen Geldwäschekonten und eine umfassendere Zerschlagung von Betrugs- und illegalen Glücksspielkanälen.

Chaichanok erklärte, dass die Behörden vom 1. November 2023 bis zum 30. Januar 2026 1.183.326 Bankkonten eingefroren haben, die mit verdächtigen Transaktionen in Verbindung standen. Er sagte, die Verfahren und Fristen für die Kontosperrungen seien optimiert worden, um zu verhindern, dass Gelder schnell auf andere Konten von Geldwäschern transferiert werden.

Er fügte hinzu, dass das Ministerium auch die Sperrung von Online-Kanälen, die für Betrug und illegales Glücksspiel genutzt werden, beschleunigt habe. In den ersten vier Monaten des Finanzjahres 2026 (1. Oktober 2025 bis 1. Februar 2026) sperrten die Behörden 304.631 URLs auf Websites und in sozialen Medien, darunter 259.385 URLs mit Bezug zu Online-Glücksspiel.

 

Der Minister für digitale Wirtschaft und Gesellschaft erklärt, Thailand habe seit November 2023 1,18 Millionen sogenannte Mule-Konten eingefroren und im Geschäftsjahr 2026 mehr als 300.000 URLs gesperrt, wodurch die gemeldeten Verluste durch Online-Betrug auf etwa 1,7 Milliarden THB gesenkt werden konnten.
Der Minister für digitale Wirtschaft und Gesellschaft erklärt, Thailand habe seit November 2023 1,18 Millionen sogenannte Mule-Konten eingefroren und im Geschäftsjahr 2026 mehr als 300.000 URLs gesperrt, wodurch die gemeldeten Verluste durch Online-Betrug auf etwa 1,7 Milliarden THB gesenkt werden konnten.

 

SIM- und Telekommunikationsmaßnahmen

Chaichanok erklärte, das Ministerium habe sich mit der NBTC und den Telekommunikationsbetreibern abgestimmt, um gegen „Geister-SIM-Karten“ vorzugehen und die Kontrolle der Signalinfrastruktur in den Grenzgebieten zu verschärfen.

Zu den jüngsten Maßnahmen gehören:

  • Die Anzahl der SIM-Karten pro Person ist auf maximal fünf Nummern beschränkt.
  • KYC-Identitätsprüfung vor SIM-Aktivierung erforderlich
  • Aussetzung der SIM-Registrierung über Servicekioske ohne KYC-Systeme
  • Stornierung aller Online-Registrierungen für SIM-Karten und e-SIMs
  • Verschärfung der Kontrollen von SIM-Boxen in Thailand und Abstimmung mit der Zollbehörde bezüglich damit verbundener Importe

Er sagte, die NBTC habe auch Telefonnummern mit ungewöhnlichen Nutzungsmustern gesperrt, die auf sogenannte „Geister-SIM-Karten“ von Betrügern hindeuten könnten. Im Dezember 2025 stellten die Behörden 23.057 solcher Nummern fest, die mit rund 2,4 Millionen ausgehenden Anrufen in Verbindung standen.

Weitere behördenübergreifende Schritte

Chaichanok erklärte, das Kabinett habe eine Richtlinie verabschiedet, die es staatlichen Stellen untersagt, E-Mails oder SMS mit Links an die Öffentlichkeit zu versenden. Die thailändische Zentralbank und Finanzinstitute hätten zudem Maßnahmen eingeführt, die die Angabe des Standorts für Nutzer bei Transaktionen über mobiles Banking vorschreiben.

Das Ministerium für Wirtschaftsentwicklung (DBD) hat die Regeln für die Unternehmensregistrierung verschärft, um „Firmen-Mule-Konten“ einzudämmen. Geschäftsführer und Aktionäre müssen persönlich vor dem Registerführer erscheinen, Kontoauszüge der letzten drei Monate vorlegen und einen Nachweis über Geschäftsräume erbringen.

Er sagte, dass weitere Gesetzesänderungen angestrebt würden, um die Strafen für die Beteiligten zu erhöhen und Finanzinstitute und Mobilfunknetze zur Mitverantwortung zu verpflichten, wenn Fahrlässigkeit betrügerische Aktivitäten ermöglicht. Die Regierung beschleunige zudem die Regelungen zur Opferentschädigung, wobei AMLO die Arbeiten an schnelleren Verfahren zur Rückzahlung von Geldern leite.

Gemeldete Verluste sinken

Chaichanok sagte, die koordinierten Maßnahmen – des Digitalministeriums, der Polizei, der NBTC, AMLO, der Finanzinstitute und anderer Behörden – hätten dazu beigetragen, die Verluste zu reduzieren.

Die Online-Kriminalitätsstatistik der Polizei zeigt, dass es im Dezember 2025 31.198 Fälle (etwa 1.006 pro Tag) mit einem Gesamtschaden von 1,792 Milliarden THB (etwa 58 Millionen THB pro Tag) gab. Im Vergleich dazu wurden im Dezember 2024 33.624 Fälle (etwa 1.085 pro Tag) mit einem Schaden von 2,209 Milliarden THB (etwa 71 Millionen THB pro Tag) gemeldet, so der Sprecher.

 

  • Quelle: The Nation Thailand