Zahl der Todesopfer durch die Überschwemmungen auf 42 angestiegen

pp Bangkok. Obwohl in vielen Provinzen das Hochwasser zurückgeht, sagte der Generaldirektor der Katastrophenbehörde, Herr Chartchai Promlert, könne man noch keine Entwarnung geben. Immerhin seien noch 25 Provinzen und mehr als 337.000 Haushalte vom Hochwasser betroffen.

Seit Sonntag ist die Zahl der Todesopfer auf 42 angestiegen, berichtete er weiter. In vielen Provinzen ist das Hochwasser auf dem Rückzug und die Lage scheint sich in den folgenden 17 Provinzen langsam zu entspannen:

Amnat Charoen, Chiang Mai, Chanthaburi, Chumphon, Kamphaeng Phet, Kalasin, Kanchanaburi, Lampang, Mae Hong Son, Mukdahan, Phayao, Uthai Thani, Prachuap Khiri Khan, Ranong, Yasothon, Nakhon Sawan, und Ratchaburi.

Nach wie vor kann für 25 Provinzen aber noch keine Verbesserung oder der Rückgang des Hochwassers gemeldet werden. Mehr als 337.000 Haushalte sind nach wie vor Überschwemmtoder leiden unter dem Hochwasser.

Herr Chartchai sagte weiter, dass auch Ministerpräsidentin Yinglak Chinnawat die Lage beobachten würde und alle zuständigen Behörden aufgefordert habe, den Flutopfern so schnell wie möglich zu helfen. Alle Behörden sollen eng zusammen arbeiten um den Flutopfern schnellstmöglich Nahrungsmittel und Trinkwasser zur Verfügung stellen. Sie sei sehr betroffen von der Situation, ergänzte Herr Chartchai seine Worte.

Weiterhin wurden die Behörden in den Provinzen, in denen das Hochwasser bereits zurückgegangen ist aufgefordert, sich mit den Bewohnern zusammenzusetzen um die Schäden an den Häusern und den landwirtschaftlichen Flächen zu begutachten. Die Beamten sollen alles zu Papier bringen damit man über die Entschädigungen der Flutopfer entscheiden könne, sagte er weiter.

Derweil warnt das Wetteramt erneut vor dem immer näher kommenden Taifun „Nari“. Er soll voraussichtlich am 15. oder 16. Oktober auf das Festland in Vietnam stoßen. Dann könnte er seinen Weg in Richtung Nordost Thailand fortsetzen.

Die Behörden hoffen, dass er sich bis dahin weiter abgeschwächt hat. Trotzdem soll er immer noch Sturmböen und starken Regen in das Königreich bringen.