Die sieben gefährlichen Tage zu Songkran haben begonnen

Die sieben gefährlichen Tage zu Songkran haben begonnen

Bangkok. Die sieben gefährlichen Tage haben am Dienstag begonnen und trotz mehr Unfälle liegt die Zahl der Toten und Verletzten erfreulicherweise Weise unter den Zahlen des Vorjahres, meldet das Amt für Katastrophenvorsorge.

Am ersten der sieben gefährlichen Tage, am Dienstag den 11. April 2017 kamen bei 409 Verkehrsunfällen 33 Menschen ums Leben und 420 Personen wurden zum Teil schwer verletzt. Damit kam es zwar zu mehr Unfällen als im Vorjahr (387), aber zu weniger Verletzten (431) und auch zu weniger Toten (52). (Zahlen von 2016 in Klammern).

Wie der zuständige General Leutnant Thanes Kalpruek der Abteilung für die „Prävention und Verringerung der Straßenverkehrsunfälle der Katastrophenvorsorge und Abschwächung“ am Dienstag bekannt gab, kam es zwar zu mehr Unfällen, bei denen aber weniger Menschen verletzt und getötet wurden.

Wie in den Jahren zuvor ist Trinken immer der häufigste Grund für die Verkehrsunfälle auf Thailands Straßen. Laut den Angaben des Amtes waren 45,48 Prozent der Unfälle auf Trunkenheit am steuer zurück zu führen. Als zweit häufigster Grund für die Unfälle ist ebenfalls wie in den Jahren zuvor, die überhöhte Geschwindigkeit der Verkehrsteilnehmer.

Ebenfalls nicht neu ist die hohe Zahl der Motorradfahrer, die in einen Unfall verwickelt wurden. Bei 77,80 Prozent der Unfälle waren Motorradfahrer beteiligt oder sogar der Auslöser für einen Unfall.

65,28 Prozent der Unfälle passierten auf Schnellstraßen, 36,37 Prozent auf Autobahnen und 32,03 Prozent auf ländlichen Straßen. (siehe Anmerkung der Redaktion)

Etwa 46 Prozent der getöteten und verletzten Personen waren im Erwerbsfähigen Alter.

Aus der Provinz Chiang Mai wurden dagegen die meisten Unfälle gemeldet. Hier krachte es am ersten Tag gleich 18 Mal.

In gleich zwei Provinzen, Ubon Ratchathani und Nakhon Ratchasima wurden die meisten Toten gemeldet. In beiden Provinzen kamen jeweils vier Personen bei den Unfällen ums Leben.

Chiang Mai meldet mit 17 Personen auch die meisten Verletzten am ersten der sieben gefährlichen Tage.

Laut den Angaben der Behörden wurden zu Songkran landesweit 2.025 Hauptkontrollstellen eingerichtet. Hier werden insgesamt 63.299 Beamte eingesetzt, die während der Feiertage Dienst haben.

Alleine am ersten Tag, den 11. April wurden an den Kontrollstellen 603.474 Fahrzeuge überprüft und kontrolliert. Dabei wurden 93.564 Personen wegen verschiedener Delikte mit einem Bußgeld belegt. Darunter wurden 27.081 Personen wegen Fahren ohne Führerschein und 26.465 Personen wegen fahren ohne Helm mit einer Geldstrafe belegt, sagte General Leutnant Thanes.

 

Anmerkung der Redaktion:

Die Zahlen und Prozentangaben stammen vom Amt für Katastrophenschutz. Wie so oft verwundern die veröffentlichten offiziellen Prozentzahlen nicht nur uns. Alleine bei der Angabe der Summe der Unfälle auf den entsprechenden Straßen ergibt sich eine Prozentzahl von 133,68.

 

  • Quelle: Chiang Rai Times