Zahl der Todesopfer in den sieben gefährlichen Tagen auf 98 gestiegen

Zahl der Todesopfer der sieben gefährlichen Tage auf 98 gestiegen

Bangkok. Verkehrsminister Akom Termpithayaphaisit sagte am Samstag auf einer Pressekonferenz, dass die Zahl der Todesopfer durch Verkehrsunfälle in den ersten beiden Tagen der „sieben gefährlichen Tage“ der Neujahrsferien auf 98 angestiegen ist. Am Freitag kamen landesweit bei 570 Verkehrsunfällen 56 Menschen ums Leben. 592 Personen wurden zum Teil schwer verletzt, fügte der Verkehrsminister hinzu.

Tag 2 der sieben gefährlichen Tage

Tag 2 der sieben gefährlichen Tage

Verkehrsminister Akom fügte bei seiner Erklärung hinzu, dass 38 Personen bereits am Unfallort verstarben, während 18 weitere Personen im Krankenhaus oder auf dem Weg dorthin ums Leben kamen.

Er sagte weiter, dass Trunkenheit am Steuer nach wie vor die Hauptursache der Unfälle sei. Alkohol war für 38,95 Prozent der Unfälle am Freitag verantwortlich, betonte er. An zweiter Stelle mit 28,60 Prozent der Unfälle folgen das Überschreiten bzw. Verletzungen des Tempolimits, sagte er.

Er sagte weiter, dass auch am zweiten der sieben gefährlichen Tage die Unfälle mit Motorrädern an erster Stelle standen. Insgesamt betrafen 76,68 Prozent der Vorfälle die Motorradfahrer. Die Fahrer von Pickups waren mit 7,7 % an zweiter Stelle der Unfälle.

In den ersten beiden Tagen des Beobachtungszeitraums der „ sieben gefährlichen Tage „ wurden insgesamt 990 Unfälle begangen. Dabei kamen 98 Menschen ums Leben und 1.024 andere Personen wurden dabei verletzt.

Tag 2 der sieben gefährlichen Tage

Tag 2 der sieben gefährlichen Tage

In der Provinz Chiang Mai gab es bislang die meisten Unfälle ( 33 Unfälle ), während Khon Kaen, Chiang Mai und Lop Buri mit jeweils fünf Todesfällen die meisten Todesfälle aufwiesen. Chiang Mai und Nakhon Ratchasima hatten mit jeweils 35 die meisten Verletzungen zu verzeichnen.

An insgesamt 2.049 Straßenkontrollpunkten wurden am Freitag insgesamt 145.636 Straftäter festgenommen, wobei 749.821 Fahrzeuge zur Kontrolle angehalten wurden. Insgesamt wurden 42.841 Motorradfahrer wegen Fahren ohne Helm erwischt. 38.915 Straftäter wurden ohne einen gültigen Führerschein angehalten.

Während die Zahl der Unfälle ( – 0,9 % ) und der Verletzten ( -2,3 % ) am zweiten Tag zurück gegangen war, stieg die Zahl der Toten um knapp 10 Prozent ( 9,8 % ) an.

 

 

  • Quelle: Road Safty Thailand, The Nation