Von Sonntag bis Mittwoch mehr als 64 Tausend Menschen wegen Trunkenheit am Steuer verhaftet

Von Sonntag bis Mittwoch mehr als 64 Tausend Menschen wegen Trunkenheit am Steuer verhaftet

Bangkok. Von Sonntag bis Mittwoch dieser Woche wurde laut den Angaben des Nationalen Rates für Frieden und Ordnung (NCPO) 64.310 Personen wegen Trunkenheit am Steuer verhaftet. Im gleichen Zeitraum wurden bei den Verkehrskontrollen 1.565 Fahrzeuge beschlagnahmt.

Wie von den Behörden und der Regierung schon lange im Voraus angekündigt wurde, sollen in diesem Jahr die Zahl der Verkehrsunfälle, der Verletzten und der Toten während der sieben gefährlichen Tage zu Songkran endgültig drastisch gesenkt werden.

Dazu wurden zahlreiche Verkehrskontrollen eingerichtet, bei denen vor allem die Fahrer auf Alkohol oder Drogenmissbrauch überprüft werden. Dazu hatten die Behörden mitgeteilt, dass in diesem Jahr besonders hart durchgegriffen wird und jeder, der mit Alkohol oder Drogen am Steuer erwischt wird, verhaftet wird.

Dass die Behörden ernst machen, zeigt die erstaunlich hohe Zahl der Verhaftungen in nur vier Tagen. Von Sonntag bis Mittwoch wurden laut den Angaben des NCPO 64.310 Personen wegen Trunkenheit am Steuer odere wegen Drogenmissbrauch verhaftet.

Leider scheint das auf die Zahl der Unfälle, der Verletzten und der Toten wenig bis gar keinen Einfluss zu haben. Ganz im Gegenteil! Wie unsere Unfallstatistik zeigt, werden bereits nach drei Tagen mehr Unfälle, Verletzte und Tote als in den Jahren zuvor gemeldet.

Von 2007 bis zum Jahr 2013 waren die Zahlen erfreulich rückgängig. 2013 wurden in den letzten Jahren die niedrigsten Unfälle und Verletzte gemeldet. Die Zahl der Toten schwankt dabei von 373 im Jahr 2009 bis zum Tiefstand von 271 Toten im Jahr 2011.

In diesem Jahr nach nur vier Tagen allerdings schon 259 Tote Personen zu beklagen.

Songkran Unfälle von 2007 bis zum 4. Tag 2016

Songkran Unfälle von 2007 bis zum 4. Tag 2016

Ab 2013 ist wie in unserer Statistik zu sehen die Zahl der Unfälle wieder weiter am Ansteigen. Und die sieben gefährlichen Tage sind noch nicht zu Ende.