Beliebt ist es auch alten Goldschmuck in Zahlung zu geben und ein neues, oft teureres Stück zu erwerben. Sehr intensiv wird dann die Echtheit des zu verkaufenden Stücks geprüft. Das hielt eine Thailänderin allerdings nicht davon ab, eine Fälschung in einem Gold-Geschäft in Chalong zum Verkauf anzubieten. Bereits im ersten Geschäft wurde sie darauf hingewiesen, daß es sich um kein echtes Gold handeln würde. Das hielt sie aber nicht davon ab, ihr Glück in einem zweiten Geschäft zu versuchen. Doch auch dort erkannte man den wahren „Gehalt“ der Pretiose und verständigte die Polizei.
Phuket
Kriminalität boomt
Im Februar wurden gut 200 Übergriffe und Überfälle gemeldet, im März waren es 370, eine Steigerung um nahezu 100 %!
Unruhen
Damit die ohnehin nicht stabile Sicherheit auf Phuket halbwegs aufrecht erhalten werden kann – Phuket ist bekanntlich mit Sicherheitskräften total unterbesetzt – sollen nunmehr verstärkt Volunteers eingesetzt werden. Diese Maßnahme hatte schon während der Songkran-Feiertage erfolgreich gewirkt. In dieser Zeit wurden nur zwei Verkehrstote registriert, ein deutlicher Rückgang gegenüber den Vorjahren.
Britischer Immobilienmakler festgenommen
Die Crime Suppression Division, CSD, vollstreckte einen Haftbefehl wegen Betruges und nahm am 30. April den 43jährigen Briten Steven James G. fest.
Phukets Gouverneur kann bleiben und den Tuk-Tuks Taxameter bescheren
Der Gouverneur ist beeindruckt von den in Bangkok benutzten Taxametern, die den Taxikunden detailliert über den Ablauf seiner Fahrt informieren.
Auf Werbetour
Seine erste offizielle Auslandsreise führte Gouverneur Wichai Phraisa-ngop nach Berlin. Dort fand vom 10. bis 14. März die Internationale Tourismusbörse statt, auf der zum wiederholten Male auch Phuket vertreten war. Von den über 300 thailändischen Ausstellern entfielen auf Phuket 43, eine deutliche Steigerung gegenüber dem Vorjahr.
Patong soll sicherer werden
Er ist sich über die wirtschaftliche Bedeutung des Nachtslebens bewußt, schließlich kommt ein Großteil von Urlaubern gerade aus diesem Grunde nach Phuket. Daher will auch er sich für eine Verlängerung der Öffnungszeiten der Clubs und Nachtsbars einsetzen. Um den Abzockern das Leben schwer zu machen, möchte er die Schlepper und Türsteher „zertifizieren”, und zwar dadurch, dass die Betreffenden violette T-Shirts mit Rückennummern tragen sollen. (Auf einen Kommentar verzichten wir lieber.)
Wasserwacht Fehlanzeige
Eigentlich war man sich sicher, im Rahmen einer erneuten und ver-besserten Ausschreibung eine Organisation zu finden, die die lange verwaisten Wachtürme an Phuket’s Stränden besetzen würde. Doch jetzt teilte die Provinzverwaltung das Scheitern der Bemühungen mit.
Quallenkontakt überlebt
Die Eltern des Mädchens hatten auf Koh Mak (in der Nähe von Koh Chang) geschnorchelt, während die Tochter im flachen Wasser spielte. Als die Eltern an den Strand zurückkamen, lag ihre Tochter nicht mehr ansprechbar im Sand.
Namensgleichheit kam teuer zu stehen
Ein Namensvetter eines Kontoinhabers bei der Siam Commercial Bank Chalong hatte sich bei der Bank eine ATM-Karte aushändigen lassen und mit dieser im November und Dezember 2009 in Pattaya mehrfach Geld aus Automaten gezogen. Dann schien er Thailand überdrüssig geworden zu sein und beschloß, die Philippinen zu erkunden. Natürlich bezahlte er das notwendige Flugticket ebenfalls mit der Karte und kaufte anschließend noch in Duty Free Bereich des Flughafens Suwannaphum ein.
Boatpeople gesichtet
Gerade Rohingyas aus Burma flüchten immer wieder aus ihrer Heimat, weil sie von der dortigen Militärdiktatur systematisch unterdrückt werden. Da sich Thailand weder als Einwanderungsland noch Asylland versteht hat die Königlich Thailändische Marine trotz weltweiter Proteste immer wieder Jagd auf diese Menschen gemacht.
Artenschutz
Obwohl die Einfuhr dieser bedrohten Tierarten nach dem Washingtoner Artenschutzabkommen verboten ist laufen die Geschäfte gut. Nicht nur asiatische Touristen decken sich hier ein. Auch viele Urlauber aus westlichen Ländern können nicht auf ein exotisches Souvenir verzichten.
Neues Klärwerk
Die Vorplanungen haben erhebliche Zeit in Anspruch genommen, weil es den Verantwortlichen darum ging, die notwendigen Eingriffe in die Landschaft so gering wie möglich zu halten.
Mehr Sicherheit
Immer mehr Farangs haben sich hier angesiedelt und mit ihrem Geld auch zwielichtige Zeitgenossen angelockt. Die Kriminalität ist erheblich gestiegen, was auch von der zuständigen Polizeistation Chalong bestätigt wird.
Folgen der Klimaveränderung?
Wer sich schon länger auf der Insel aufhält kann den Eindruck gewinnen, daß die durchschnittliche Fluthöhe sich tatsächlich verändert hat. Besonders gut ist das in Rawai zu erkennen, denn der Sandstreifen ist objektiv schmaler geworden. Aber es kann durchaus auch sein, daß es sich um die Spätfolgen des Tsunamis handelt, dessen Wellen beträchtliche Schäden am vorgelagerten Riff verursacht haben und die Wellen so leichteres Spiel haben, den Sand abzutragen.
Kreditbetrüger
Da viele Thailänder oft in Geldnöten sind dauerte es nicht lange bis die ersten Kunden anbissen. Tatsächlich wurde alles schnell und problemlos abgewickelt. Die späteren Opfer mußten nur ihren Ausweis vorlegen, von dem eine Kopie gefertigt wurde, das Landpapier als Sicherheit hinterlegen, einen Kreditvertrag untrschreiben und schon wurde das Geld ausgezahlt.
Neue Warnbojen
Ende des Jahres sollen zwei weitere Tsunami-Warnbojen in der Andaman-See installiert werden.