Allein in dem am schwersten betroffenen Hat Yai werden die Wiederaufbauarbeiten 7 Milliarden Baht kosten. Diese Zahl gab der Bürgermeister von Hat Yai, Prai Pattano, an. Bei dem Jahrhunderthochwasser im Jahre 2000 belief sich der Schaden auf das Doppelte, 14 Milliarden Baht.
Wetter
Probleme bei Unwetterwarnungen
Der Chef des NDWC, Somsak Khaosuwan, sagte, die Warnungen der „Behörde hätten effektiver sein können.“ Es mangele aber an Arbeitskräften und man habe nur ein mageres Budget zur Verfügung. So gesehen, hätte man das Beste getan, was in den Möglichkeiten der Behörde stand.
Lage in Hat Yai normalisiert sich
Nachdem das Wasser in der Großstadt zwischen zwei und drei Meter hoch stand, floß es am Nachmittag des 3. November wieder ab.
Phuket: Im Süden gestrandet
Die Chao Fa West Road in Chalong war durch einen Erdrutsch in Höhe von Home Pro blockiert, die Ausweichroute, die Chao Fa East Road, stand total unter Wasser. Auch hier war über Stunden für normale Fahrzeuge kein Durchkommen.
Hilfsgüter für den Süden gestrandet
Niphon Bunyamanee, Abgeordneter für die Demokraten, begleitete den Premierminister und sagte, die Einwohner sollen sich zunächst keine Sorgen um ihr Hab und Gut machen, sondern ihr Leben retten.
Hat Yai unter Wasser
Dies sei die schlimmste Flutkatastrophe in Hat Yai seit Menschengedenken, hieß es von offizieller Seite.
Phuket: Warnung vor Erdrutschen
Vize-Gouverneur Niwit Arunwat erklärte, zu einem Hochwasser auf der Ferieninsel werde es nicht kommen, weil man das Wasser innerhalb von drei Stunden abpumpen könne, es bliebe aber noch die Gefahr von Erdrutschen.
Flutkatastrophe im Süden
Ein tropischer Sturm führte zu starken Regenfällen, Hunderttausende von Einwohnern und Touristen sind betroffen. Am schwersten traf es die Stadt Hat Yai in der Provinz Songkhla, dort steht das Wasser zwischen zwei und drei Meter hoch in Straßen und Häusern.
20 Milliarden Baht Fluthilfe
Zunächst soll jede betroffene Familie 5000 Baht in bar als Soforthilfe erhalten – der TIP hatte berichtet. Anspruch auf diese Soforthilfe haben etwa 632.000 Familien.
Oft Leichtsinn: 101 Flutopfer
Die Menschen seien entweder ertrunken oder durch Stromschläge ums Leben gekommen. Dabei würden die Leute leichtsinnig vorgehen, weil sie im Wasser mit elektrischen Leitungen oder Geräten hantieren bzw. nicht schwimmen könnten oder die Stärke der Strömung unterschätzen.
Sturm, Regen und Wellen im Süden
An der Küste von Narathiwat erreichten die Wellen eine Höhe von drei Metern, fast 100 Fischerboote mußten aus diesem Grund auf hoher See bleiben und konnten nicht in die Häfen einlaufen.
Khorat: Licht am Ende des Tunnels
Das Wasser ist weitgehend abgelaufen, „nur“ noch vier Kommunen mit etwa 3000 Familien seien betroffen. Die Straßen sind laut Behördenangaben wieder passierbar, mit den Aufräumarbeiten kann begonnen werden.
Bangkok: Chao Phraya River bei 2,29 Meter
Die Behörden gab vorläufig Entwarnung: Da die Dämme, die Bangkok umgeben, 2,50 Meter hoch sind, werde die Innenstadt Bangkoks durch das Hochwasser nicht betroffen sein. Premierminister Abhisit sagte, zur Zeit sehe es so aus, als ob in den nächsten zwei Tagen keinesfalls zu Überschwemmungen kommen werde. Danach müßte der Pegel des Flusses wieder sinken – es sei denn, es kommt zu starken Regenfällen.
5 Milliarden in bar für Flutopfer
Inzwischen sollen über 580.000 Familien in 29 Provinzen vom Hochwasser betroffen sein, es wird damit gerechnet, daß sich die Zahl in den nächsten Tagen verdoppelt. Bislang starben 56 Personen in den Fluten.
Flut: 33 Tote und kein Ende
33 Menschen kamen bislang ums Leben, etwa 2,4 Millionen Menschen waren oder sind in 31 Provinzen durch das Hochwasser betroffen.
Flutkatastrophe: Krankenhäuser betroffen
Einzig die Erdgeschosse könnten nicht benutzt werden, weil diese unter Wasser stehen.
Flutkatastrophe: Schäden gehen in die Milliarden
Wieviel Ackerfläche beschädigt wurde und wie viele Nutztiere zugrunde gingen, läßt sich bislang nur erahnen, der Schaden wurde zunächst allein in Nakhon Ratchasima und dem benachbarten Prachinburi auf Hunderte Millionen Baht geschätzt. Hinzu kommen Schäden an Geschäften, Hotels, Resorts und entsprechende Verdienstausfälle. 112 Schulen sind beschädigt. Inzwischen wird von mindestens einer Milliarde Baht gesprochen.









