pp Bangkok. Als erster hatte Forschungsminister Plodprasob Surassawadee vor 2 Tagen den Mut, die Regierung aufzufordern, endlich die ganze Wahrheit über die auf Bangkok zurollende Katastrophe zu sagen. Auch ein führendes Mitglied des Abwasseramtes soll die Medien informiert haben, daß die Lage um ein vielfaches schlimmer ist, als bisher bekannt wurde.
Land & Haus
Bangkoks Bürger sollen Leitungswasser in Flaschen abfüllen
pp Bangkok. Noch vor wenigen Tagen hatten die Bangkoker Wasserwerke damit geprahlt, daß es keine Probleme mit dem Leitungswasser geben wird. Am 24. Oktober muß ein Sprecher der Wasserwerke jedoch eingestehen, daß man sich ein „kleines bißchen“ verkalkuliert hatte. Er sagte: „Die Leitungswassersituation in Bangkok ist viel schlimmer, als wir erwartet hatten“.
Thailands Verteidigungsminister Yuthasak: Ja, die Flut in Bangkok ist zu einer Krise eskaliert
pp Bangkok. Nachdem sich die Situation in Bangkok immer weiter zuspitzt, hat sich jetzt auch Verteidigungsminister Yuthasak zu Wort gemeldet. Der Minister gab zu, daß die Lage in Bangkok zu eskalieren droht. „Ja", sagte der Minister, „Bangkok steckt jetzt in einer Krise!“.
Bangkok: Nordwestliche Stadtteile laufen voll
pp Bangkok. Nachdem das Sperrwerk an der Charansanitwong Straße Nr. 80 im Bezirk Bang Phlat beschädigt wurde, ist bereits ein Teil des Bezirks überflutet. Auch aus der benachbarten Provinz Nonthaburi strömen weitere Wassermassen ein und haben den Verkehr auf der Charansanitwong Straße zum Erliegen gebracht.
Bangkok: Das Kabinett erklärte den 27. bis 31. Oktober als zusätzliche Urlaubstage
pp Bangkok. Auf einer Kabinettssitzung im Krisenzentrum des Flood Relief Operations Centre (Froc) am Flughafen Don Mueang erklärte Premierministerin Yinglak Chinnawat, die auch den Vorsitz führte, die kommenden Tage vom 27. bis einschließlich 31. Oktober als zusätzliche Urlaubstage für die Bürger in Bangkok.
Chiang Rai: Zum Hochwasser kommt die Kälte
pp Chiang Rai. Zuerst kam die Flut, jetzt meldet sich der Winter an. Im Norden Thailands sind die Temperaturen in den letzten Tagen stark gefallen. Tagsüber werden Temperaturen unter zwanzig Grad Celsius gemessen, in der Nacht sinken die Temperaturen empfindlich unter zehn Grad.
Pathum Thani: Gefängnis muß evakuiert werden
pp Pathum Thani. Nur noch 20 cm fehlen, dann wird der ein Meter hohe Schutzwall des Rangsit-Nakhon Nayok Gefängnisses mit seinen 1.000 Häftlingen überflutet, meldet die Presse.
Bangkok: Yinglak dementiert die Vorwürfe, Informationen zurückgehalten zu haben
pp Bangkok. Den Stein ins Rollen brachte Forschungsminister Plodprasob Surassawadee mit seiner Aufforderung an die Behörden, endlich die Wahrheit zu sagen. Nur die könne Bangkok jetzt noch retten. Plodprasob rechnet damit, daß die gesamte Stadt über einen Monat unter Wasser stehen wird.
Bangkok: Was denn nun? Schleusen auf oder Schleusen zu?
pp Bangkok. Gegen 14.00 Uhr am Nachmittag des 24. Oktober soll Premierministerin Yinglak Chinnawat die Bewässerungsbehörden aufgefordert haben, die abgegebene Wassermenge, die nach Bangkok abfließen soll, zu drosseln, meldet die nationale Presse.
Bangkok Flut-Übersicht vom 23. Oktober
Die Lage und Meldungen in und um Bangkok werden immer widersprüchlicher und ändern sich von Stunde zu Stunde. Der Online-Tip versucht, anhand einer Karte von Bangkok, auf dem laufenden zu bleiben.
Thailand: Die Katastrophenschutzverordnung wurde erweitert. Die Bürger dürfen sich nicht in die Nähe von Deichen, Schleusen oder Pumpstationen begeben.
pp Thailand. Ab sofort stehen Deiche, Schleusen, Sandsackdämme und Pumpstationen unter dem besonderen Schutz von Polizei und Armee, berichten die lokalen Medien. Die Öffentlichkeit wurde darauf hingewiesen, daß sich niemand mehr in der Nähe der Hochwasserschutzanlagen aufhalten darf. Viele Deiche werden bereits vom Militär bewacht, jetzt stehen auch Pumpstationen und Schleusentore unter Polizeischutz.
Bangkok: 84 Prozent der Bevölkerung sind unzufrieden über die Informationspolitik der Regierung in der Krisensituation
pp Bangkok. Die Assumption Universität hat am Sonntag eine Umfrage (ABAC Poll) unter 1.305 in Bangkok lebenden Bürgern veröffentlicht. Mehr als 84 Prozent der befragten Bürger zeigten sich besorgt über die mangelnden oder bewußt zurückgehaltenen Informationen in Bezug auf das Hochwasser und die betroffenen Gebiete.
Hält Thailands Regierung Informationen zur Hochwasserlage zurück? Erste Konsequenzen werden gezogen
pp Thailand. Ganze zwei Wochen berichtete die Webseite thaiflood.com aus der Hochwasserkrisenzentrale der FROC am Don Mueang Flughafen. Jetzt haben die Betreiber der Webseite einen Rückzieher gemacht und ihren Arbeitsplatz geräumt.
Bangkok: Sofortige Evakuierung von 27 Gemeinden entlang des Chao Phraya Flusses
pp Bangkok. Der Gouverneur von Bangkok hat die sofortige Evakuierung von 27 Gemeinden entlang des Chao Phraya Flusses angeordnet, melden die Medien. Der Militärchef Prayuth sagte vor der Presse, daß die Schutzwälle den immensen Wassermengen aus Ayutthaya, Nonthaburi und Pathum Thani nicht standhalten können und mit Überschwemmungen zu rechnen sei.
Samut Prakan wartet auf das Hochwasser. Wann werden die Schleusen geöffnet?
pp Samut Prakan. Der Vorsitzende des Komitees sagte nach einer Besichtigung der Kanäle und Pumpstationen zu den Journalisten, daß man alle Kanäle vorbereitet hätte und seit drei Wochen darauf warte, daß die Schleusen im Norden endlich geöffnet werden. Bisher konnte das Hochwasser ohne Probleme abgeleitet werden, da die ankommenden Mengen bei weitem nicht die Kapazität der Kanäle ausnutzen würden.
Bangkok: Flut hat die kritische Zone erreicht
pp Bangkok. Die landesweit übertragene Radio-Talkshow der Premierministerin hat neue Rekordzahlen bei den Zuhörern erreicht. Die Bewohner Bangkoks sind in Sorge um ihre mühsam aufgebaute Existenz, die nach und nach von den Wassermassen vernichtet wird.
Bangkok: Aktuelle Internetmeldungen zum Hochwasser im Überblick
Der Gouverneur von Nonthaburi bittet die Luftwaffe um Hilfe, Einwohner von Bang Yai in Sicherheit zu bringen, weil das Wasser rapide ansteigt.















