Der thailändische König Bhumibol Adulyadej hat sich erstmals seit Ausbruch der politischen Krise in seinem Land zu Wort gemeldet. Er rief neu ernannte Richter am 26. April auf, ihren Pflichten nachzukommen und damit ein Beispiel zu setzen, um die Stabilität in Thailand wiederherzustellen. Die Juristen sollten „zeigen, daß es im Land Beamte gibt, die mit starkem, klarem Willen ihre Pflicht tun und entschlossen sind, die Stabilität im Land zu erhalten“.
Veranstalter sagen Reisen nach Bangkok ab
Die anhaltenden Unruhen in Thailand haben auch Auswirkungen auf deutsche Urlauber. Die Reisefirmen Thomas Cook, TUI, Meier’s und Dertour sagten nach eigener Mitteilung Reisen in die Hauptstadt Bangkok ab. Einige Touristen werden sogar von der Stadt und dem Norden des Landes in den sicheren Süden gebracht.
Versinkt Thailand in Anarchie?
Am 26. April erklärte der UDD-Generalsekretär Natthawut Saikua, die UDD habe einen Aufruf an die Rothemden in den Provinzen erlassen, Polizisten daran zu hindern, an der von der Regierung geplanten, gewaltsamen Auflösung der Demonstration an der Ratchaprasong-Kreuzung teilzunehmen.
Bangkok: Skytrain fährt vorübergehend nicht mehr
Die Hochbahn in Bangkok hat am Morgen des 27. April ihren Service komplett eingestellt, weil Rothemden laut einem Bericht von „The Nation“ in die Station Chidlom eindrangen und dort Autoreifen auf die Schienen legten. Am späten Vormittag sollen Züge wieder fahren. tn, bp
Gouverneure sollen gegen Rothemden vorgehen
Das Treffen fand am 25. April in der Kaserne des 11. Infanterieregiments in Bangkok statt. Teilnehmer waren u. a. auch Vize-Premierminister Suthep Thaugsuban sowie Armeechef Anupong Paochinda.
Deutsches Auswärtiges Amt erhöht Alarmstufe
Im Text des Deutsches Auswärtigen Amtes, Stand 26. April, heißt es:
Kompromißlos: Premierminister droht Rothemden mit Räumung
Den neuen Kompromißvorschlag der Rothemden, Neuwahlen innerhalb von drei Monaten auszurufen, lehnte er ab.
Reisewarnung für Bangkok ausgesprochen
Deutsches Auswärtiges Amt, Stand 23. April: Vor dem Hintergrund andauernder politischer Proteste und der daraus resultierenden unübersichtlichen Sicherheitslage wird von nicht unbedingt notwendigen Reisen nach Bangkok derzeit abgeraten. Die Nutzung des Bangkoker Flughafens als Transitflughafen für Flüge innerhalb Thailands oder ins Ausland ist nicht beeinträchtigt. Die Tourismusregionen außerhalb Bangkoks sind von den Demonstrationen derzeit nicht betroffen. Allerdings kam es im Norden des Landes zu vereinzelten Protesten, die bisher friedlich verliefen.
Armeechef erteilt Gewaltanwendung eine Absage
„Die Anwendung von Gewalt zum Zerstreuen der Rothemden würde unermeßlichen Schaden anrichten und hätte weitreichende Konsequenzen, ohne daß das eigentliche Problem dadurch gelöst würde“, zitierte Sirichan Anupongs Worte an die führenden Armeegeneräle während einer zweistündigen Konferenz.
Rothemden-Schauspieler gesteht, auf Soldaten geschossen zu haben
Seinen Worten zufolge habe er auf Befehl von UDD-Führern gehandelt, erklärte der Generaldirektor der Abteilung für Sonderermittlungen (DSI), Tarit Pengdit, am 23. April.
Unwetterwarnung
Ein Tropensturm könnte über die vorgenannten Gebiete ziehen.
Pattani die gefährlichste Provinz
Insgesamt gab es zwischen Januar und März in den Provinzen Narathiwat, Yala, Teilen von Songkhla und in Pattani 234 Anschläge.
Eine Tote, 86 Verletzte nach Anschlägen auf der Silom Road
Eine 26jährige wurde getötet und über 80 Personen verletzt. Unter ihnen befinden sich auch Ausländer, nach letzten Meldungen ein Australier (siehe Bild oben) und ein Indonesier.
Süden: Ein Toter und 62 Verletzte bei Anschlägen
Bei dem ersten Angriff warfen zwei mutmaßliche Aufständische eine Handgranate in ein Polizeirevier in Pattani. Dabei wurden ein Polizist getötet und 45 weitere Personen verletzt.
Thailändischer Zoll beschlagnahmt 296 Stoßzähne
Der thailändische Zoll hat am Bangkoker Flughafen 1,4 Tonnen Elfenbein im Wert von 1,6 Millionen Euro beschlagnahmt. Die 296 Elefanten-Stoßzähne waren in Kisten versteckt, die als Computer-Drucker deklariert waren, wie die Behörde am 21. April mitteilte. Die Fahnder bekamen nach eigenen Angaben einen Tip aus dem Emirat Katar, von wo aus die Ladung abgeschickt worden war.
Parlament gegen Untersuchungsausschuß
Viele Fragen sind offen, was die blutigen Zusammenstöße zwischen Rothemden und Polizei sowie Militär vom 10. April betrifft. 25 Menschen kamen ums Leben, über 800 Personen wurden verletzt.
Flucht endete in Pattaya
Vor dem Dinslakener Amtsgericht hatte der Mann zunächst ein Geständnis abgelegt. Das Gericht verurteilte ihn im Januar 2008 zu zwei Jahren und acht Monaten Haft, weil er eine zum Tatzeitpunkt 13jährige auf seinem Pferdehof zum Geschlechtsverkehr gedrängt hatte. Drei weitere Mädchen soll er intim angefaßt haben. Weil der damals 50jährige später sein Geständnis widerrief, kam es zur Berufungsverhandlung vor dem Duisburger Landgericht.













