Premierminister Abhisit unter Druck

Akademiker verurteilten die Versuche der Regierung, die Demonstrationen zu zerstreuen. Die Rothemden hätten das Recht, zu demonstrieren. Ebenfalls forderte man die Aufhebung des Ausnahmezustandes, jedoch sollten die Rothemden im Gegenzug die Demo-Meile nicht ausweiten.

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Herber Rückschlag für den Tourismus

Seit dem Militärputsch im September 2006 ist Thailand nicht mehr zur Ruhe gekommen. Die Ereignisse Ende 2008 (Flughafenbesetzung) und Anfang 2009 (Ausschreitungen und Abbruch des ASEAN Gipfels in Pattaya, Krawalle in Bangkok während der Songkran-Feiertage) waren schwere Schläge für die Tourismusbranche.

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Songkran Veranstaltungen in Bangkok abgesagt

Bangkok Governeur Sukhumbhand Paribatra traf diese Entscheidung aufgrund der Anti-Regierungsdemonstrationen der Rothemden. Es sei laut seinen Angaben in der Bangkok Post einfach zu gefährlich, die traditionellen Feierlichkeiten, welche vom 13. bis zum 15. April geplant waren abzuhalten.

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Premierminister Abhisit droht Allgemeine Mobilmachung an

Ungeachtet des verschärften Vorgehens der thailändischen Regierung hat die Opposition des Landes ihre Proteste fortgesetzt. Rund 10.000 bis 20.000 „Rothemden“ stürmten am 9. April vorübergehend das Gelände der TV-Übertragungsstation Thaicom in Pathum Thani. Kurz danach ging der abgeschaltete Fernsehsender der Opposition wieder ans Netz.

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Rückt eine Entscheidung näher?

Die Anspannung in der Hauptstadt, Bangkok, nahm am 8. April weiter zu. Demonstranten der UDD lieferten sich vor dem Gebäude einer Satellitenübertragungsfirma Raufereien mit Polizisten in Kampfanzügen. Sie forderten, daß ihr Fernsehsender, „People’s Television“ (PTV), wieder den Sendebetrieb aufnimmt.

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„Rothemden“ trotzen Ausnahmezustand

Nach der Verhängung des Ausnahmezustands in Bangkok hat die Regierung den Fernsehsender der Regierungsgegner abgeschaltet. Der Volkskanal „Peoples Channel“ sendete seit Monaten rund um die Uhr Live-Übertragungen von den Protestkundgebungen und Propaganda-Veranstaltungen der Rothemden. Die Regierung wirft dem Sender Aufhetzung und Aufruf zu Gesetzesverstößen vor.

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Ausnahmezustand in Bangkok

Erst kurz zuvor hatte das Kabinett auf einer Sitzung beschlossen, das für Bangkok geltende Kriegsrecht in Gestalt der ISA-Gesetze bis zum 20. April zu verlängern. Doch dann spitzte sich die Lage dramatisch zu: Regierungsgegner warfen der Polizei vor, Rauchbomben in die Menge vor dem Parlamentsgebäude gefeuert zu haben. Die Demonstranten drangen daraufhin ins Parlament ein, um Rechenschaft zu verlangen.

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Mekong-Dürre: Ist das Wetter schuld?

Statistiken zeigten, daß das Problem auf die extreme Wetterlage zurückzuführen sei, sagte Vize-Außenminister Song Tao auf dem ersten Gipfeltreffen der halbstaatlichen Mekong River Commission (MRC) der vier Staaten des Mekong-Unterlaufs in Hua Hin. Die Kommissionsmitglieder Thailand, Laos, Kambodscha und Vietnam hatten das Treffen einberufen.

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